interaktiv

Studieren mit Kind

Stapel

Autor:
Jasmin

Rubrik:
studium

25.10.2012

So, jetzt habe ich aber so nebenbei immens Karriere gemacht: Ich werde ab November nicht mehr Minijobberin sein, sondern Teilzeit arbeiten. Und das ein paar Stunden mehr die Woche. Im selben Job. Das macht mich direkt ein wenig glücklich! Warum, weiß ich auch nicht so genau, vermutlich ist es die gute alte gesellschaftliche Anerkennung, die ich mir davon verspreche. Was auch sonst, denn mehr Geld bleibt ja bei mir als Aufstockerin gar nicht hängen und nennenswerte Rentenansprüche erwerbe ich dadurch auch nicht – aber: Falls Carla krank wird, bekomme ich trotzdem Geld. Das nimmt mir doch ein bisschen Sorge ab.

Nur: Ich muss darauf achten, dass ich mein Semesterpensum trotzdem schaffe, immerhin soll das nächste Sommersemester auch das letzte sein! Und damit ich die Uni ja nicht auf die lange Bank schiebe, kam heute mit der Post der nächste Stapel Unterlagen für dieses Semester. Wenn ich den ganzen Stapel ansehe, wird mir doch ein bisschen schlecht. Ich habe ihn auch noch nicht ausgepackt, er ist so schön verschweißt und ich habe die Befürchtung, dass sich die Hefte noch ein wenig aufplustern, wenn ich sie aus ihrer Folie befreie…

Aber so schlimm, wie es aussieht ist es ja nie, sagt die Erfahrung – und möglicherweise hat sie ja recht…

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