interaktiv

Zukunft Ingenieurin?

Honigkuchenpferdegrinsen

Autor:
Janine

Rubrik:
orientieren

09.06.2009

Ein dickes, fettes Honigkuchenpferdegrinsen, das hatte ich wohl unverkennbar auf dem Gesicht, als ich die Abiturprüfungskommission verließ. Der Grund? Meine Abiturergebnisse sind in meinen Augen mehr als gut ausgefallen. Endlich durfte ich die langersehnten Ergebnisse in Händen halten und die ganze Anspannung der letzten Stunden und vor allem der letzten Minuten fiel mit einem Mal von mir ab.

Die Verkündung der Ergebnisse wurde aber auch mehr als spannend oder besser gesagt anspannend gestaltet: Nach zweieinhalb Monaten Wartezeit rückte der Tag der Entscheidung in der letzten Woche auf einmal mit riesigen Kängurusprüngen näher. Das traditionelle Abschiedsfrühstück am Tag der Ergebnisverkündung musste organisiert werden und in alphabetischer Reihenfolge wurden alle Schüler in Gruppen unterteilt, in denen sie ihre Ergebnisse erfahren sollten. Wie mit dem Anfangsbuchstaben „T" im Nachnamen eigentlich auch zu erwarten war, fand ich mich also in der letzten Gruppe des Tages wieder. Und nun ging es ans Warten und Warten und Warten. Während die erste und zweite Gruppe nacheinander mit ihren Noten aus dem Raum kamen, entweder lachend oder ab und zu auch enttäuscht oder sogar mit Tränen in den Augen, blieb uns nichts anderes übrig, als einfach nur dazusitzen und - ja genau - zu warten.

Doch dann ging's endlich zum Ort der Ergebnisverkündung. Jahrgangsleiter, Oberstufenleiter und Schulleiter, allesamt mit wahrer Beerdigungsmiene, begrüßten uns. Nun folgte die (nicht enden wollende) Belehrung zur mündlichen Prüfung, eventuellen Abistreichen, möglichen Nachprüfungen und allem, von dem ich im Moment überhaupt nichts wissen wollte. Aber nach unendlich langen Minuten kam dann doch endlich das für mich einzig Wichtige: meine Noten. Und siehe da, das Warten hat sich gelohnt, denn einen Einserschnitt hatte ich nicht erwartet. Yiiiipiiiiiiiiiiiiieh! Nun also nur noch die mündliche Prüfung abwarten...

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