interaktiv

Zukunft Ingenieurin?

Mut zur Lücke?!

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

13.10.2009

Selten habe ich mit solcher Begeisterung Physik-Aufgaben gelöst wie diese Woche. Der Grund? Sie erscheinen mir im Vergleich zu denen aus meinem Physik-Leistungskurs wie das reinste Kinderspiel. In kürzester Zeit hatte ich alle Antworten parat - und siehe da, nicht ein einziges Ergebnis war falsch. „Wow!", kann ich dazu nur sagen. Dass ich in der Schule einen sehr anspruchsvollen Physik-Leistungskurs hatte, wusste ich ja, aber dass mir das in meinem Studium so viel nützten würde, habe ich vorher einfach nicht glauben wollen.

Doch nun stellt sich mir eine neue Frage: Soll ich überhaupt noch zu den Physik-Vorlesungen gehen oder kann ich die Zeit nicht lieber anderweitig nutzen und zum Beispiel den Stoff der Mathe-Vorlesungen intensiver wiederholen? Laut den glaubhaften Versicherungen meines Physik-Professors liegt das Niveau der Klausur in Physik nicht über dem dieser für mich so leichten Übungsaufgaben, die er uns zur Wiederholung mitgibt.

Meinem Vorhaben, diese Vorlesungszeiten effektiver zu nutzten, sollte also überhaupt nichts entgegenstehen, wäre da nicht mein ungutes Gefühl, doch wichtige Inhalte der Vorlesungen zu versäumen, sobald ich nicht mehr hingehe. Wer kann mir denn schon genau sagen, ob die Ansprüche an das Fach Physik nicht doch noch schlagartig steigen? Und wie schnell hätte ich dann den Anschluss an die Thematik verloren.

Und somit heißt es weiterhin: Montag und Donnerstag Physik-Vorlesung - zumindest in der nächsten Zeit.

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