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Zukunft Ingenieurin?

Die Extrakurse der Extrakurse

Wie füllt man einen ohnehin schon sehr vollen Semesterplan noch weiter aus? Richtig - in dem man jede Menge Zusatzvorlesungen anbietet. Da wäre zum einen das Mathe-Propädeutikum (wissenschaftliche Einführungsveranstaltung) jeden Mittwoch von 17.45 bis zirka 21.30 Uhr. Dann hätten wir noch ein Mathe-Tutorium jeden Donnerstag anzubieten, und wem das noch nicht genug der Mathematik-Extrastunden ist, der sollte den Übungstermin jeden Montagnachmittag nicht verpassen, den unsere Professorin zusätzlich zu den Vorlesung anbietet.

Aber nicht nur in Mathematik gibt es jede Menge Zusatzvorlesungen: Auch in Mechanik gibt es ein Tutorium, das von extra zu diesem Zweck ausgebildeten Studenten gehalten wird und in dem die Übungsaufgaben zu den Vorlesungen besprochen werden. Nehme ich alle diese Angebote wahr, liege ich bei 19 Vorlesungen die Woche und damit bei 28,5 Wochenstunden. Nicht viel würde man eigentlich sagen, wäre da nicht die schöne Regelung, dass eine Stunde Vorlesungszeit ungefähr 1,5 Stunden Nacharbeit zu Hause entsprechen sollte. Somit kann man sich leicht errechnen, dass auf die 28,5 Stunden nochmals 42,75 Stunden Eigenstudium folgen müssten und sich die Wochenstundenanzahl somit auf 71,25 Stunden erhöht - einfacher ausgedrückt auf 10,2 Stunden pro Tag - die Wochenenden wohlgemerkt miteingerechnet!

Diese einfache Rechnung erinnert mich immer wieder daran, wie wichtig es ist, während des Studiums genau zu entscheiden, welche Dinge wirklich wichtig, prüfungsrelevant und erfahrenswert sind und in welchen Bereichen man doch lieber das Minimalprinzip anwenden sollte. Prioritäten sind hier ganz klar gefragt!

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Oct 27, 2009
Autor: Janine
Rubrik: studium
Oct 27, 2009

Zukunft Igenieurin?

Such Brutus, such!

Nein, einen angeknautschten, vollgesabberten Ball soll meine imaginäre Bulldoge Brutus nicht suchen. Vielmehr würde ich sie gerne auf die Suche nach meiner verschwundenen Freizeit schicken.

Seit Beginn meines Studiums, genauer seit Beginn der Mathematik- und Mechanikvorlesungen, ist diese nämlich auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden und wird von mir des Öfteren schmerzhaft vermisst.

Natürlich, während der Abiturlernphase waren die Besuchszeiten meiner geliebten Freizeit häufiger ein wenig geschrumpft, aber dieser Zustand hat sich dankenswerter Weise immer wieder normalisiert. Nun jedoch scheint sie den Konkurrenzkampf zwischen Studium, Sanitätsausbildung und Bootsführerschein nicht verkraftet zu haben und ist mir offenbar ernsthaft böse. Denn wie sonst sollte ich mir erklären, dass sie mich, wenn überhaupt, nur noch abends und dann auch nur für kurze Zeit besucht.

Trösten kann ich mich jedoch mit den Semesterferien, denn für diese habe ich mir fest vorgenommen, mehr Zeit mit meiner Freizeit zu verbringen. Bis dahin heißt es aber, Zähne zusammenbeißen und hoffen, dass sie bis dahin nicht ganz das Weite sucht.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Oct 22, 2009
Autor: Janine
Rubrik: studium
Oct 22, 2009

Zukunft Ingenieurin?

Mut zur Lücke?!

Selten habe ich mit solcher Begeisterung Physik-Aufgaben gelöst wie diese Woche. Der Grund? Sie erscheinen mir im Vergleich zu denen aus meinem Physik-Leistungskurs wie das reinste Kinderspiel. In kürzester Zeit hatte ich alle Antworten parat - und siehe da, nicht ein einziges Ergebnis war falsch. „Wow!", kann ich dazu nur sagen. Dass ich in der Schule einen sehr anspruchsvollen Physik-Leistungskurs hatte, wusste ich ja, aber dass mir das in meinem Studium so viel nützten würde, habe ich vorher einfach nicht glauben wollen.

Doch nun stellt sich mir eine neue Frage: Soll ich überhaupt noch zu den Physik-Vorlesungen gehen oder kann ich die Zeit nicht lieber anderweitig nutzen und zum Beispiel den Stoff der Mathe-Vorlesungen intensiver wiederholen? Laut den glaubhaften Versicherungen meines Physik-Professors liegt das Niveau der Klausur in Physik nicht über dem dieser für mich so leichten Übungsaufgaben, die er uns zur Wiederholung mitgibt.

Meinem Vorhaben, diese Vorlesungszeiten effektiver zu nutzten, sollte also überhaupt nichts entgegenstehen, wäre da nicht mein ungutes Gefühl, doch wichtige Inhalte der Vorlesungen zu versäumen, sobald ich nicht mehr hingehe. Wer kann mir denn schon genau sagen, ob die Ansprüche an das Fach Physik nicht doch noch schlagartig steigen? Und wie schnell hätte ich dann den Anschluss an die Thematik verloren.

Und somit heißt es weiterhin: Montag und Donnerstag Physik-Vorlesung - zumindest in der nächsten Zeit.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Oct 13, 2009
Autor: Janine
Rubrik: studium
Oct 13, 2009