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Zukunft Ingenieurin?

Ein Date mit dem Mathebuch?! (Teil 1)

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

10.02.2010

Mathematik war für mich immer die am meisten gefürchtete Vorlesung des ersten Semesters und daher werde ich in meiner munteren Vorstellungsrunde auch mit dieser beginnen.

Vollständige Induktion, der binomische Lehrsatz, Mittelwertsätze, Konvergenzkriterien ... Das Inhaltsverzeichnis meines neu gekauften Matheskripts ist lang und der Stil, in dem es geschrieben ist, wirkte auf mich anfangs unheimlich verwirrend und lässt darauf schließen, dass es wohl niemals zu den Top 10 meiner Lieblingsbücher gehören wird. Auch die Vorlesung selbst ist ausgesprochen anstrengend, und nicht selten freut sich mein überlasteter Kopf am Ende der Eineinhalb-Stunden darüber, nun endlich nicht mehr mit abstrakten mathematischen Formeln bombardiert zu werden.

Mathematik ist eine der Vorlesungen, für die wohl so gut wie jeder viel lernen muss – auch ausgesprochene Mathefreaks, denn der Stoff ist anspruchsvoll und das Lerntempo hoch.

Um ein Beispiel zu geben: Die gesamte Vektorrechung, die viele von uns in der Schule zwei Jahre lang durchgekaut haben, wird nun in zwei Vorlesungen komplett und wesentlich ausführlicher abgehandelt. Auf zwei Vorlesungen folgt immer eine Übungsstunde, in der die freiwillig zu bearbeitenden Aufgaben zum jeweiligen Themengebiet durchgegangen werden (wenn man den Anschluss behalten möchte, SOLLTE man dieses Angebot unbedingt wahrnehmen). Zwei Vorlesungen – ein kompletter Themenbereich – eine Übungsstunde zum jeweiligen Themengebiet – dies ist der Aufbau eines Semesters Mathematik.

[To be continued]

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