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Zukunft Ingenieurin?

Keine Panik vor Mechanik

Dies ist nicht nur der Titel eines meiner favorisierten Mechanikbücher, sondern eine Grundeinstellung, die man diesem Fach gegenüber haben sollte. Denn mit Panik oder gar Ungeduld kommt man hier nicht wirklich weiter.

Statik und Elastostatik: Trotz Physikleistungskurs waren mir diese Themengebiete zu Vorlesungsbeginn gänzlich unbekannt und so war ich mir auch nicht sicher, auf was genau ich mich einstellen sollte, als ich mich zum ersten Mal in den großen Hörsaal mit den überaus bequemen gepolsterten „Sesseln“ setzte. Technische Mechanik ist die einzige Vorlesung, die wir in einem derartig großen Hörsaal haben und die einzige, in denen nicht 80, sondern rund 200 Studenten sitzen: Hier hören auch noch die Maschinenbauer und Biologie- und Verfahrenstechniker mit.

Eine Zusatzbelastung stellt diese Vorlesung auf jeden Fall dar, denn eigentlich ist Mechanik für uns erst im zweiten Semester angesiedelt, musste aus organisatorischen Gründen aber ins erste verschoben werden. Noch ein Lernfach mehr und das direkt in der Eingewöhnungsphase, denn auch für Mechanik gilt genauso wie für Mathe: Wer die Vorlesungsinhalte nicht zuhause nacharbeitet, braucht bei der Klausur gar nicht erst aufzutauchen. Es sei denn, er ist das absolute „non plus ultra“-Naturtalent, welches mir bis jetzt noch nicht über den Weg gelaufen ist. Als Hilfestellung gibt es hier, genauso wie in Mathe, Tutorien, die von Studenten höherer Semester angeboten werden und in denen die Übungsaufgaben zu den Vorlesungen bearbeitet werden.

Meine Mechanikklausur steht Mitte März an. Mal schauen, ob mein technisches Verständnis bis dahin ausreichend ist.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Feb 25, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Feb 25, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Ein Date mit dem Mathebuch?! (Teil 2)

Dass Mathematik eine der anspruchsvollsten und arbeitsintensivsten Vorlesungen werden würde, hatte ich von Anfang an befürchtet. Nicht umsonst wurden wir von vorneherein darauf hingewiesen, dass wir Mathe definitiv als eines unserer „Hauptfächer“ betrachten und dementsprechend viel Lernzeit darauf verwenden müssten.

Das hohe Lerntempo und die schnellen Wechsel zwischen den Thematiken ließen mich daher so manche Abende und Wochenenden über den Übungsaufgaben brüten und mir kam beim Lernen nicht gerade selten der Gedanke, dass es doch sehr unwahrscheinlich sei, dass ich jemals von alleine auf derart komplexe und abstrakte Lösungen kommen sollte.

Ungefähr ein Monat vor den Klausuren begann dann die Extrem-Mathe-Lernphase: Nur unterbrochen von Weihnachten, meinem Geburtstag und Silvester zwang ich mich dazu, jeden Tag mehrere Stunden Mathe zu büffeln. Mathe, Mathe, Mathe, Mathe und noch einmal Mathe!

Doch der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Nicht nur, dass ich die Klausur mit einer 1 vor dem Komma bestanden habe (eine Neuigkeit, die mich so überrascht hat, dass ich die Matrikelnummer ungefähr einhundertmal mit meinem Studentenausweis verglichen habe und diese unglaubliche Tatsache bis zur Klausureinsichtnahme trotzdem kaum glauben konnte). Sondern auch, weil ich merke, wie viel ich an mathematischen Kenntnissen dazu gewonnen habe. Denn auch wenn ich es nie für möglich gehalten habe: Aufgaben, die für mich anfangs böhmische Wälder waren, kann ich heute oftmals ohne Probleme lösen und Ansätze, auf die ich vor Beginn meiner Mathelernzeit nie im Leben von alleine gekommen wäre, erscheinen mir mittlerweile vollkommen logisch.

Und somit heißt es, sich schon einmal seelisch auf die Mathematik des zweiten Semesters vorzubereiten, die bestimmt nicht leichter wird. Entmutigen lassen werde ich mich davon aber hoffentlich trotzdem nicht!

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Feb 17, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Feb 17, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Ein Date mit dem Mathebuch?! (Teil 1)

Mathematik war für mich immer die am meisten gefürchtete Vorlesung des ersten Semesters und daher werde ich in meiner munteren Vorstellungsrunde auch mit dieser beginnen.

Vollständige Induktion, der binomische Lehrsatz, Mittelwertsätze, Konvergenzkriterien ... Das Inhaltsverzeichnis meines neu gekauften Matheskripts ist lang und der Stil, in dem es geschrieben ist, wirkte auf mich anfangs unheimlich verwirrend und lässt darauf schließen, dass es wohl niemals zu den Top 10 meiner Lieblingsbücher gehören wird. Auch die Vorlesung selbst ist ausgesprochen anstrengend, und nicht selten freut sich mein überlasteter Kopf am Ende der Eineinhalb-Stunden darüber, nun endlich nicht mehr mit abstrakten mathematischen Formeln bombardiert zu werden.

Mathematik ist eine der Vorlesungen, für die wohl so gut wie jeder viel lernen muss – auch ausgesprochene Mathefreaks, denn der Stoff ist anspruchsvoll und das Lerntempo hoch.

Um ein Beispiel zu geben: Die gesamte Vektorrechung, die viele von uns in der Schule zwei Jahre lang durchgekaut haben, wird nun in zwei Vorlesungen komplett und wesentlich ausführlicher abgehandelt. Auf zwei Vorlesungen folgt immer eine Übungsstunde, in der die freiwillig zu bearbeitenden Aufgaben zum jeweiligen Themengebiet durchgegangen werden (wenn man den Anschluss behalten möchte, SOLLTE man dieses Angebot unbedingt wahrnehmen). Zwei Vorlesungen – ein kompletter Themenbereich – eine Übungsstunde zum jeweiligen Themengebiet – dies ist der Aufbau eines Semesters Mathematik.

[To be continued]

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Feb 10, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Feb 10, 2010