interaktiv

Zukunft Ingenieurin?

Tick, tack, tiiiick, taaaack, tiiiiiiiiiiick, taaaaaaaaaaaaaack ...

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

05.03.2010

Okay, zugegebenermaßen: Chemie gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsvorlesungen, was mich im Laufe der Veranstaltungen immer wieder auf den Gedanken bringt, dass die Batterien meiner Uhr womöglich nicht mehr die neuesten sind. Nur so kann ich mir jedenfalls erklären, warum sich ihre Zeiger immer langsamer und laaaaaaaangsamer und laaaaaaaaaaaaaaaaaangsamer fortbewegen.

An einer allgemeinen Abneigung meinerseits gegenüber der Chemie liegt das Problem nicht, denn in der Schule gehörte sie immer zu meinen Lieblingsfächern. Vielmehr ist es die Vortragsart des Professors, mit der ich persönlich schwer zu kämpfen habe. Aus der Schule noch jede Menge Versuche und Experimente gewohnt, kann mich der Wahlspruch meines Profs „Gute Theorie ist die beste Praxis“ nicht wirklich zu begeisterten Luftsprüngen bewegen.

Viele meiner Mitstudenten denken hier offenbar genauso wie ich, denn nicht selten ist der Vorlesungsraum mit weniger als sechs Leuten „gefüllt“. Anwesenheitspflicht gibt es nicht, sodass wir stets die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob wir die Vorlesung besuchen oder mehr Nutzen aus einem Lernnachmittag zu Hause ziehen können.

Mein persönliches Pflichtbewusstsein hat mich dennoch keine der Chemievorlesungen versäumen lassen und die ausgesprochen freundliche Art des Professors, Fragen aller Art zu beantworten, hat so manche langweilige Vorlesung wettgemacht. Und eine 1,0 in der Klausur im Januar: Der krönende Abschluss meiner Chemiekarriere, denn dieses Fach belege ich, wie so viele andere auch, nur ein Semester.

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