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Zunkunft Ingenieurin?

Wie werde ich Finanzexperte in 60 Stunden?

So oder ähnlich könnte das Motto unserer Rechnungswesenvorlesungen lauten. Der Ehrgeiz unseres Dozenten, eines schon seit längerer Zeit pensionierten Berufsschullehrers, uns in die gesamte Welt der Erfolgskonten, Kosten- und Leistungsrechung, Ebit, Ebitda sowie vielen, vielen weiteren Begriffen einzuweisen, ist zumindest unverkennbar.

Für mich ist dies alles absolutes Neuland, da ich in meiner gesamten Schullaufbahn nicht ein einziges Mal ansatzweise so etwas wie Rechungswesen (Rewe) hatte. Und so werde ich schon in den ersten Vorlesungen mit einer wahrhaftigen Begriffsflut überrollt: EBK und SBK, Cash flow, Betriebsergebnis, außerordentliche Abschreibungen ... Die Aneinanderreihung von mir unbekannten Begriffen will wahrlich kein Ende nehmen.

In diesem Semester haben wir auf jeden Fall unheimlich viel gelernt und ich bezweifele nicht, dass dieses Wissen mir in meiner späteren Berufslaufbahn weiterhelfen wird.

Diesen Samstag ist es dann so weit: Meine Reweklausur steht an. Und danach ist auch Rechungswesen für mich zunächst einmal Vergangenheit, denn auch diese Vorlesung findet nur im ersten Semester statt.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Mar 18, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Mar 18, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Die kunterbunte Welt der Physik

Das absolute Gegenstück zu den theoretisch gehaltenen Chemievorlesungen?! Physik! Als ehemalige Physik-LKlerin habe ich natürlich schon immer eine gewisse Begeisterung für diese Fach gezeigt, doch nun an der Fachhochschule beginne ich dieses Fach wirklich zu lieben. Versuche, Versuche und noch einmal Versuche: Dies ist das Prinzip unseres Physikprofessors.

So werden hier vor Vorlesungsbeginn grundsätzlich an die zehn Versuche aufgebaut, die uns die unterschiedlichsten Themengebiete näher bringen sollen. Trocken sind die Vorlesungen wirklich nicht, und aufgrund meines Leistungskurswissens habe ich auch keinerlei Schwierigkeiten, den Ausführungen des Dozenten zu folgen. „Kreisel = irgendwie komisch“: Solche Tafelbilder sind keine Seltenheit in Physik. Aber so unwissenschaftlich das nun für den einen oder anderen klingen mag – einprägsam sind diese Notizen auf jeden Fall.

Genauso wie bei Chemie handelt es bei Physik um eine Studienleistung; dass heißt, die Prüfung am Ende des Semesters muss zwar bestanden werden, dass Ergebnis wirkt sich aber nicht auf unsere Abschlussnote aus. Dennoch und obwohl ich die Klausur auf den Grundlagen meines Leistungskurswissens auch ohne den Besuch der Vorlesungen ohne weiteres bestanden hätte, bin ich zu jeder Vorlesung erschienen. Denn unglaublich, aber wahr: Diese Vorlesungen haben wirklich Spaß gemacht!

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Mar 12, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Mar 12, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Tick, tack, tiiiick, taaaack, tiiiiiiiiiiick, taaaaaaaaaaaaaack ...

Okay, zugegebenermaßen: Chemie gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsvorlesungen, was mich im Laufe der Veranstaltungen immer wieder auf den Gedanken bringt, dass die Batterien meiner Uhr womöglich nicht mehr die neuesten sind. Nur so kann ich mir jedenfalls erklären, warum sich ihre Zeiger immer langsamer und laaaaaaaangsamer und laaaaaaaaaaaaaaaaaangsamer fortbewegen.

An einer allgemeinen Abneigung meinerseits gegenüber der Chemie liegt das Problem nicht, denn in der Schule gehörte sie immer zu meinen Lieblingsfächern. Vielmehr ist es die Vortragsart des Professors, mit der ich persönlich schwer zu kämpfen habe. Aus der Schule noch jede Menge Versuche und Experimente gewohnt, kann mich der Wahlspruch meines Profs „Gute Theorie ist die beste Praxis“ nicht wirklich zu begeisterten Luftsprüngen bewegen.

Viele meiner Mitstudenten denken hier offenbar genauso wie ich, denn nicht selten ist der Vorlesungsraum mit weniger als sechs Leuten „gefüllt“. Anwesenheitspflicht gibt es nicht, sodass wir stets die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob wir die Vorlesung besuchen oder mehr Nutzen aus einem Lernnachmittag zu Hause ziehen können.

Mein persönliches Pflichtbewusstsein hat mich dennoch keine der Chemievorlesungen versäumen lassen und die ausgesprochen freundliche Art des Professors, Fragen aller Art zu beantworten, hat so manche langweilige Vorlesung wettgemacht. Und eine 1,0 in der Klausur im Januar: Der krönende Abschluss meiner Chemiekarriere, denn dieses Fach belege ich, wie so viele andere auch, nur ein Semester.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Mar 5, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Mar 5, 2010