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Zukunft Ingenieurin?

Semesterferien — und kein Ende in Sicht...

Autor:
Janine

Rubrik:
arbeitsmarkt

22.04.2010

Ja, ihr habt durchaus richtig gelesen: Die Semesterferien kamen mir gegen Ende hin schier endlos vor und mit jeder weiteren vergangenen Woche wünschte ich mir ihr Ende umso sehnlicher herbei. Der Grund ist sicherlich nicht, dass ich durch einen spontanen Gemütswandel auf einmal zum Anti-Ferien-Pro-Vorlesungsmenschen mutiert bin, der nicht weiß, womit er die ersten sonnigen Tage des Jahres denn bloß ausfüllen soll, sondern vielmehr, dass sich die lang ersehnten vorlesungsfreien Tage als stressigste Lernzeit überhaupt entpuppten.

Der Grund? An der Fachhochschule haben wir die Möglichkeit, unsere Prüfungen aufzuteilen: Pro Semester gibt es drei verschiedene Prüfungszeiträume. Bei sechs verschiedenen Prüfungen mit zumeist sehr arbeitsaufwändigen Vorlesungsinhalten blieb mir auch gar nichts anderes übrig, als diese Möglichkeit dankbar zu ergreifen und die Prüfungen zu verteilen – drei Prüfungen vor, drei nach den Semesterferien. Und so kam es, wie es kommen musste: Lernen war in den so genannten „Ferien“ angesagt. Und mit jeder Woche, die nach dem immer gleichen Muster, „Aufstehen, Lernen, Essen, Lernen, Schlafen“ ablief, begann ich mir mehr zu wünschen, dass die Prüfungen endlich hinter mir liegen.

Bestanden habe ich alle meine Prüfungen und das sogar mir sehr guten Ergebnissen – eine Tatsache, die zeigt, dass sich der ganze Lernaufwand doch zumindest gelohnt hat. Doch nun hat gleich im Anschluss an meine letzte Prüfung auch schon wieder das zweite Semester begonnen – die nächste wirklich lernfreie Zeit rückt somit zunächst wieder in weite Ferne.

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