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Zukunft Ingenieurin?

Ich, der Nerd

„Dass ist hier ja wie im Physik-LK, in dem 15 Nerds sitzen und sich freuen, wenn eine Glühlampe leuchtet ...“ Tja, schon während meiner Schullaufbahn musste ich mir derart lustige Sprüche anhören, der meine damalige Leistungskurswahl Physik und Deutsch wohl nicht nachvollziehen konnte. Und auch heute muss ich mir noch den einen oder anderen Kommentar gefallen lassen. Nicht mehr von meinen Lehrern, sondern vielmehr von meinen alten Schulfreunden, die in ihren Studiengängen rein gar nichts mit Informatik, Mechanik, geschweige denn mit Mathematik für Ingenieure zu tun haben, und es sich nur selten verkneifen können, sich über meine Vorlesungsinhalte lustig zu machen.

Pickel und eine übergroße Brille, die meiner Meinung nach modisch eindeutig in die 1940er und nicht in die heutige Zeit gehört, frühmorgens eine kalte Pizza in der einen und eine Flasche Cola in der anderen Hand. Dazu ein Laptop vor sich aufgebaut und riesige Kopfhörer, die über beide Ohren gestülpt werden und keinerlei Kommunikation mit der Außenwelt zulassen. Natürlich darf der verschlossene Gesichtsausdruck nicht fehlen, der nichts anderes ausdrücken will als „Sprich mich auf keinen Fall an!“ Für mich ist das das typische Klischee vom Nerd.

Glücklicherweise kann ich von mir behaupten, dass ich wohl kaum in dieses Bild passe, dennoch komme ich mir während meines Studiums manchmal wirklich ein wenig nerdmäßig vor. Warum das der Fall ist? Das erfahrt ihr dann im nächsten Blog.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  May 17, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
May 17, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Wanted: Nebenjob ohne Aufwand (2)

Die Frage: Welches ist der perfekte Nebenjob, bei dem man genügend Zeit hat, nebenbei für das Studium zu lernen? Die Antwort: Freibadaufsicht!

Seit zwei Jahren arbeite ich mittlerweile als Aufsicht im Freibad und meiner Meinung nach ist das einer der besten Nebenjobs, die man bekommen kann. Zugegebenermaßen, bei gutem Wetter hat man allerhand damit zu tun, Kindern zu verbieten, vom Beckenrand zu springen oder Erwachsene aufzufordern, doch bitte an den dafür ausgewiesen Stellen zu rauchen. Doch, wer bitte hat einen Job, bei dem er nebenbei im Bikini in der Sonne sitzen, Eis essen und braun werden kann? Und das beste an diesem Nebenjob: Typisch norddeutsches Wetter beinhaltet nun einmal eins: sehr viele Regentage! Und auch wenn ich normalerweise zu den Leuten gehöre, die beim ersten Sonnenstrahl an den Strand oder zumindest nach draußen rennen, freue ich mich an meinen Arbeitstagen auch einmal über das schlechte Wetter. Denn schlechtes Wetter bedeutet kaum bis keine Freibadbesucher und das bedeutet, dass ich mehr als genug Zeit habe, etwas für mein Studium zu tun.

Und wie ich die letzten Jahre festgestellt habe, ist die „Lernzeit“, die ich im Freibad verbringe, zumeist ausgesprochen effektiv. Denn hier bin ich weder durch das Telefon, noch durch das Internet, noch durch irgendwelche Staubfussel auf meinem Teppich abgelenkt, die ich plötzlich unbedingt aufsaugen muss, bevor ich mit dem Mathelernen weitermachen kann. Eine Ablenkung gibt es im Freibad allerdings immer: Das Kioskpersonal, das ab und an vorbeikommt, um mich in meiner Wachhütte mit genügend Eis zu versorgen. Eine willkommene Ablenkung, um ganz genau zu sein.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  May 7, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
May 7, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Wanted: Nebenjob ohne Aufwand (1)

Dass Studenten neben dem Studium jobben, ist wohl keine Seltenheit. Wohnung, Essen und auch der ein oder andere Kino-, Kneipen-, Schwimmbad- oder Was-auch-immer-Besuch wollen schließlich finanziert sein und dafür reicht das BAföG nicht unbedingt immer aus.

Aber wie, frag' ich mich mittlerweile des Öfteren, soll man das neben einem derart zeitaufwändigen Studium wie meinem schaffen? Vorlesungen und Übungen füllen meinen Tagesablauf schon zur Genüge und die wenige Freizeit, die mir bleibt, möchte ich gerne auch einmal mit meinen Freunden und meiner Familie verbringen, anstatt im Kino Popcorn zu verkaufen oder im Supermarkt Regale einzuräumen. Optimal wäre natürlich ein Nebenjob mit ein bisschen Niveau, der einen vielleicht schon ein wenig in den zukünftigen Beruf hineinschnuppern und erste Kontakte zu Firmen knüpfen lässt.

Aber derartige Nebenjobs sind dann höchstwahrscheinlich wieder sehr zeitaufwändig und arbeitsintensiv. Ideal wäre also eher ein Nebenjob mit angemessener Bezahlung, bei dem man die Möglichkeit hat, nebenbei noch für das Studium zu lernen. Und wer nun meint, dass ich mich in eine absolute Traumtänzerin verwandelt habe, den muss ich leider enttäuschen. Denn die Möglichkeit des idealen Nebenjobs habe ich schon während meiner Abiturlernphase gefunden. Welche das ist, verrate ich euch im nächsten Blog.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  May 4, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
May 4, 2010