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Zukunft Ingenieurin?

Studium und Mama sein?!

Es ist Mittwoch Nachmittag, 16 Uhr: Ich lausche den Ausführungen meines Thermodynamikprofessors und mache mir einige Notizen. Alles in allem herrscht eine relativ entspannte Atmosphäre, bis plötzlich in der Reihe vor mir ein schier ohrenbetäubender Lärm losbricht. Die Ursache des Geräuschpegels ist schnell gefunden und siehe da, es handelt sich einmal nicht um Baustellenlärm, der vom Umbau der Zentralen Hochschulbibliothek stammt, sondern vielmehr um das Brüllen des drei Monate alten Babys einer Kommilitonin.

Und um dieses zu beruhigen, hilft auch kein sanftes Hin- und Herwiegen oder gutes Zureden. Und so bleibt der Mama auch nichts anderes übrig, als ihre Sachen zu packen und die Vorlesung zu verlassen – wieder einmal. Dass Studieren mit Kind sicher nicht leicht ist, kann sich wohl jeder zusammenreimen. Aber was dies wirklich bedeutet, können wohl nur die Mütter selbst berichten.

In meinem Semester gibt es zurzeit zwei Mütter mit kleinen Kindern. Beide sind desöfteren gezwungen, ganze Vorlesungen nicht zu besuchen, da Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder fehlen, was wiederum dazu führt, dass sich das Studium bei ihnen länger hinzieht. Ich finde es wirklich bewundernswert, dass es diese Mütter trotzdem schaffen, weiter durchzuhalten und versuchen, trotzdem noch das Beste aus den Studienbedingungen zu machen.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Oct 22, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Oct 22, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Labore, Labore, Labore...

Heute war mal wieder ein echt langer Tag. Es ist mittlerweile 20.59 Uhr und ich habe nun endlich meine letzten Sachen für den morgigen Tag eingepackt. Ein Elektrotechniklabor steht an, das ich bis gerade eben noch vorbereiten musste. Dass ich heute Abend mal wieder so spät dran bin, liegt aber nicht daran, dass ich den Tag faul im Bett verbracht habe, sondern an dem Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechniklabor, das ich heute zum Teil absolvieren konnte.

Labor ist ein Wort, das für mich vor meinem Studienbeginn immer furchtbar gruselig klang. Labor, das bedeutet auch immer selber machen. Man kann eben nicht wie in der Vorlesung nur zuhören oder etwas, was man nicht verstanden hat, noch zu Hause nacharbeiten. Vor den Versuchen muss man sich genau überlegen, wie man welchen Aufbau am geschicktesten gestaltet und wie er später am besten auszuwerten ist.

Mittelweile gefallen mir die Labore jedoch wirklich gut. Die freundliche Laboringenieurin ist wirklich eine super Hilfe. Und so gelingt es mit etwas Unterstützung meist, die Versuche gut durchzuführen und viel aus den Ergebnissen zu lernen. Und gerade das Selbermachen bringt einen wirklich großen Lerneffekt mit sich – zum Teil weitaus mehr als das bloße Zuhören in den Vorlesungen.

Und so bin ich wirklich froh, dass wir die Labore als Bestandteil der Vorlesung haben, auch wenn dies heißt, dass ich morgen um 8.15 Uhr schon wieder den nächsten Versuch aufbauen kann. Bleibt nur zu hoffen, dass nichts schief geht!

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Oct 4, 2010

Zukunft Ingenieurin?

Das dritte Semester beginnt...

Morgen früh um 8.15 Uhr geht es wieder los: Meine erste Vorlesung im dritten Semester steht an. Der Tag beginnt mit Elektrotechnik, anschließend einer relativ langen Pause, da Mathe und Volkwirtschaftslehre erst in der nächsten Woche beginnen, und zu guter Letzt endet mein erster Tag mit Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik und Recht, sodass ich mich um 17.15 Uhr wieder auf den Heimweg machen kann.

Zwischendurch steht natürlich noch das lange Schlangestehen im Papierladen an, um den dicken Stapel neuer Skripte zu erkämpfen, den ich für meine neuen Vorlesungen benötige. Zu Hause gilt es dann noch herauszufinden, welche der vielen Buchtipps der Professoren ich denn nun wirklich für meine Nacharbeit zu Hause benötige und welche nur eine unnötige Geldausgabe darstellen – denn den Fehler aus dem ersten Semester, mir gutgläubig alle Bücher zu kaufen und viel Geld für ein nachher fast unberührtes Buch auszugeben, mache ich nun nicht mehr. Auf der nun bald wieder stattfindenden Büchermesse, bei der Leute aus meinem Studiengang Bücher kaufen und verkaufen können, werde ich vielleicht auch wieder das eine oder andere Buchschnäppchen ergattern, und mit Glück auch ein, zwei für mich nutzlose Bücher verkaufen können.

Heute werde ich aber noch meinen letzten freien Tag genießen, bevor die ganze Lernerei wieder von vorne beginnt. Und so werde ich den Morgen nun mit einem ausgiebigen Frühstück und einer großen Tasse heißer Schokolade beginnen.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Sep 27, 2010
Autor: Janine
Rubrik: studium
Sep 27, 2010