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Zukunft Ingenieurin?

Ohne Taschenrechner? (1)

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

05.11.2010

Seit dem letzten Semester arbeite ich mit meinem graphikfähigen, programmierbaren Taschenrechner. Die 1.300-seitige Bedienungsanleitung gibt einen Hinweis auf die zig Funktionen, die mir bei der Bearbeitung meiner Aufgaben zur Verfügung stehen, und ich würde behaupten, dass ich noch nicht einmal ein Viertel von dem weiß, was dieser Rechner noch so alles kann.

Bei meiner Klausurvorbereitung habe ich mich ganz darauf verlassen, dass ich die Prüfung ebenfalls mit meinem Taschenrechner bestreiten kann – so wie es meines Wissens nach bei allen Vorgängerjahrgängen der Fall war. Ohne Taschenrechner zu arbeiten, erschien mir auch gänzlich unlogisch, wenn man sieht, welche Aufgabentypen wir bearbeiten. Denn auch mit gutem Vorstellungsvermögen fällt es wohl oftmals schwer, sich beispielsweise dreidimensionale Gebilde anhand der zugehörigen Funktion mal eben schnell vorzustellen.

Außerdem ermöglicht es der Taschenrechner, lästige Nebenrechnungen wie beispielsweise das Lösen von Intergralen schnell per Knopfdruck auszuführen, und sich somit auf die wesentliche Rechnung zu konzentrieren. Auch die Tatsache, dass sämtliche Übungsaufgaben auf die Bearbeitung mit Taschenrechner zugeschnitten waren und unser Professor nie etwas gegen den Gebrauch der Taschenrechner gesagt hatte, gab meiner Vermutung jede Menge Nahrung. Und somit wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass auch eine Klausur ohne Taschenrechner zur Diskussion stehen könnte. Falsch gedacht, wie ich euch in meinem nächsten Blog berichten werde.

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