interaktiv

Zukunft Ingenieurin?

Traumhafte Jobaussichten

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

19.11.2010

Die besten Arbeitsmarktchancen und überdurchschnittlich hohe Einstiegsgehälter: Bei der Wahl meines Studienfaches Wirtschaftsingenieurwesen war mir durchaus bewusst, dass ich mich nicht für ein Studium mit den schlechtesten Aussichten entschieden habe. Mit der boomenden Branche Energie und Umwelt vereint, bildet mein Studiengang eine perfekte Grundlage, um später verantwortungsvolle Positionen übernehmen zu können.

Genau um dieses Thema ging es auch in einem Vortrag, den ich mir vergangenen Donnerstagabend an der Fachhochschule anhörte. Es ging um das Berufsfeld des Nachhaltigkeitsmanagers, den wir ja alle mit unserem Studiengang anstreben. Insgesamt sorgte dieser Vortag bei mir für Motivation, aber auch für eine gewisse Nachdenklichkeit. Motivation, weil wieder einmal erwähnt wurde, dass wir mit unserer Arbeit später in der Lage sind, wirklich sinnvolle und wichtige Dinge zu erreichen. Was man im Grundstudium leider immer mal wieder aus den Augen verliert. Motiviert auch aus dem Grund, weil von Vollbeschäftigung in „unserer“ Branche gesprochen wurde und von den perfekten Einstiegschancen.

Nachdenklich wurde ich allerdings wegen der hohen Anforderungen, die an unser Profil gestellt wurden. Neben technisch hochqualifizierten Fachleuten müssten wir auch  Persönlichkeiten sein, die sich selber verkaufen könnten. Dazu gehöre neben jeder Menge Soft Skills auch die Fähigkeit, möglichst viele Sprachen zu sprechen, eine breit gefächerte Berufserfahrung durch zahlreiche Praktika zu haben sowie eine hohe Belastbarkeit, was Stresssituationen und dergleichen angeht. Zudem machte der Vortag auch ausgesprochen deutlich, wie sehr die hohen Erwartungen der Unternehmen an ihre Nachwuchskräfte in den vergangenen Jahren gestiegen sind, und dass ein absolviertes Studium, bei dem der Student wirklich nur das Pflichtprogramm ohne Praktika und dergleichen absolviert habe, Personalleitern häufig nicht mehr ausreiche. Aber was tut man nicht alles für seinen Traumjob …

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