interaktiv

Zukunft Ingenieurin?

Was für ein Durcheinander ?

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

09.12.2010

Thermodynamik, Recht, Volkswirtschaftslehre, Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik? Nur Mathe? Lieber doch Elektrotechnik und eine ganz andere Fächerkombination? Eigentlich stand mein perfekter Klausurenplan für meine Prüfungen im Januar und im März für mich schon lange fest. Ich wollte auf jeden Fall die mit Abstand schwierigste Prüfung Mathematik 2.1 und 2.2 zuerst hinter mich bringen und eventuell noch ein weiteres einfacheres beziehungsweise schneller zu lernendes Fach dazu. Anschließend wollte ich im März die restlichen Klausuren schreiben, was zwar eine Menge Lernerei in den Semesterferien bedeutet hätte, mir aber vor dem Hintergrund, dass dann hoffentlich Mathe für immer abgehakt ist, eigentlich auch egal gewesen wäre.

Doch nach einem Gespräch mit meinem Mathematikprofessor scheint mein gesamter wunderschöner Plan in sich zusammenzufallen. Warum? Weil ich mit einem derartigen Bewertungsstil der Klausuren nicht gerechnet hätte. Bei ihm gibt es nämlich keinerlei Folgefehler. Verrechnet man sich am Anfang der Aufgabe nur ein kleines bisschen, ist alles Anschließende komplett falsch. Zudem werden auch noch Minuspunkte für unlogische Ergebnisse verteilt. Nun gut, kann man sagen, dass wird im März ja auch nicht anders sein, warum also nicht trotzdem im Januar schreiben? Das Problem ist, dass ich mit der Mathematikklausur im Januar alles auf eine Karte setzen würde. Wenn ich bestehe, ist alles wunderbar. Falle ich aber durch – und das ist bei Durchfallquoten bis zu 100 Prozent  nicht unwahrscheinlich – hätte ich im März fünf  Klausuren plus die Matheklausur im zweiten  Anlauf, was mich vermutlich dazu zwingen würde, noch ein Semester länger zu studieren, um dieses Pensum wieder nachzuholen.

Und so bin ich am grübeln. Über die vielen Möglichkeiten, sechs verschiedene Prüfungen in zwei Zeiträumen zu schreiben.

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