interaktiv

Zukunft Ingenieurin?

Verhandlungen mit mir selbst

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

26.01.2011

„Ich wollte mir dir über die Länge meiner diesjährigen Semesterferien sprechen“, sagt die eine Stimme in mir zu der anderen. „Aha?! Allzu lang können sie dieses Semester aber nicht werden, schließlich musst du im März noch mindestens fünf weitere Prüfungen schreiben“, sagt die andere. „Ja, das stimmt schon, allerdings hatte ich das ganze Semester über nicht ein einziges Wochenende komplett frei und habe stattdessen gelernt und gelernt und noch einmal gelernt. Und schließlich muss ich mich auch einmal richtig erholen, bevor der ganze Lernstress wieder losgeht.“

Die andere Stimme antwortet: „Ja, gut möglich, dass du viel gemacht hast. Aber du musst ja auch die anderen Prüfungen schaffen. Und es wartet noch jede Menge Arbeit auf dich. Besonders Elektrotechnik und Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik wird noch ein Haufen Arbeit. Und du weißt doch selber, dass du es nicht magst, alles auf den letzten Drücker zu lernen.“ „Stimmt schon, aber ein bisschen Erholung muss ja auch einmal sein. Vielleicht kann ich ja zwei Wochen richtig frei machen und dann wieder anfangen zu lernen. Dann sollte das alles noch gut zu schaffen sein. Die letzten Semester hat das ja so auch immer prima geklappt.“

Und so beende ich meinen inneren Konflikt zunächst einmal und wünsche mir nichts sehnlicher als einmal wieder richtige Ferien zu haben: Freie Tage mit fest vorgegebener Länge, in denen man kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man einmal nichts macht – und vor allem freie Tage, an deren Ende keine weiteren Prüfungen warten. 

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