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Zukunft Ingenieurin?

Herzlich Willkommen bei "Deutschland sucht den Superstar"!

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

03.02.2011

In unserer örtlichen Tageszeitung habe ich neulich einen Bericht darüber gelesen, dass unser tägliches Leben zunehmend einer Castingshow ähneln würde, in der es ständig darum gehe, sich selbst darzustellen und zu präsentieren. Auf meine berufliche Situation bezogen kann ich dem Artikel durchaus zustimmen: Wie oft habe ich in meinem Studium schließlich schon gehört, wie wichtig neben fundiertem Fachwissen auch eine glaubwürdige und ansprechende Selbstpräsentation sei. Der Bewerber auf einen Arbeitsplatz, der Redner, der sein neues Konzept der gesamten Firma vorstellt, oder auch der Chef, der seine Mitarbeiter für eine neue Idee begeistern möchte, müsse überzeugen, begeistern und mitreißen können.

Reflektiert man einmal sein eigenes Verhalten, merkt man schnell, dass an diesen Hinweisen durchaus etwas dran ist: Sitze ich beispielsweise in einer Vorlesung mit fachlich brillantem Professor, der aber ständig verwirrt in seinen Unterlagen blättert, durcheinander gerät und am Ende selber gar nicht mehr weiß, was genau er eigentlich vortragen möchte, fällt das Zuhören schon nach einigen Minuten schwer. In solchen Fällen benötigt man schon ein großes Maß an Selbstdisziplin, damit die Gedanken nicht abschweifen. Der Weg andersherum ist auch nicht viel besser: Ein Redner, der versucht, mangelndes Fachwissen mit großartiger Redekunst zu verbergen, kommt bei mir auch nicht gut an. Zu schnell merkt man, dass hinter den großen Worten nichts steckt. Meiner Meinung nach ist das Optimum die perfekte Mischung zwischen fundiertem  Fachwissen und selbstbewusstem, sicherem Auftreten.

Und um dies weiterhin zu üben, bin ich mit ein paar meiner Mitstudenten gerade auf der Suche nach einem Rhetorikkurs, der uns hoffentlich hilft, unser im Studium gewonnenes Fachwissen noch ein wenig besser zu präsentieren. Denn was nützen die besten Fachkenntnisse, wenn man nicht in der Lage ist, sie anderen Leuten anschaulich und verständlich zu vermitteln?

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