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Zukunft Ingenieurin?

Ready to go abroad? (2)

„Haaaaaaaaach…“ scheint das Lieblingswort der Mitarbeiterin im International Office zu sein. Nach wirklich jedem Satz folgt dieser Zusatz, sodass ich das Gefühl habe, jede mir erteilte Auskunft wäre mit einem riesigen Aufwand verbunden. Und so ist es wirklich mühsam, an die Informationen zu meinem Auslandssemester zu kommen, die ich doch so dringend benötige. Jede meiner Fragen wird zwar freundlich und kompetent beantwortet, aber mehr als die allernötigsten Auskünfte in möglichst kurz gehaltenen Sätzen bekomme ich nicht.

Auf meine Frage hin, welche Länder für meinen Studiengang denn erfahrungsgemäß besonders geeignet seien, bekomme ich zunächst nur die Antwort, dass ich auf die Informationsveranstaltung im April warten solle, bei der uns alles erklärt würde. Wenn ich noch keine konkreteren Fragen hätte, würde mir dort zunächst alles Grundlegende gesagt werden. Und so ist es reiner Zufall, dass ich - die schon in der Hand - erwähne, dass ich die dänische Universität Aalborg für mein Auslandssemester schon näher ins Auge gefasst habe. „Ja, ob ich das dann mit dem Förderprogramm der FH absolvieren wolle“, werde ich da auf einmal gefragt. „Förderprogramm? Gibt es denn da eine Möglichkeit?“

Und ob es die gibt! Und wie genau diese Möglichkeit aussieht, erzähle ich euch in meinem nächsten Blog.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Feb 22, 2011
Autor: Janine
Rubrik: studium
Feb 22, 2011

Zukunf Ingenieurin?

Ready to go abroad? (1)

Heute in einem Jahr könnte ich in den USA sein. Oder vielleicht doch lieber in Japan? In Irland? Neuseeland? Australien? Die Liste der Länder, die in Frage kommen, ist lang, denn für das in meinen Studiengang verpflichtende Auslandssemester gibt es bei der Länderauswahl keinerlei Vorschriften. Auch bei der Wahl meiner Studienfächer scheine ich ausgesprochen frei zu sein. Ich muss zwar einige Credit Points in wirtschaftlichen Fächern sammeln, aber was ich nun genau belege, ist letztendlich mir überlassen.

Und so geht nun die große Sucherei los: Wo kann ich was studieren? Welches Land bietet Vorlesungen in welcher Sprache an? Sind zusätzliche Sprachzertifikate nötig? Wenn ja, bis wann muss ich sie mit meiner Bewerbung eingereicht haben? Welche Universität bietet mir Vorlesungen, die mich wirklich interessieren und mich gut auf den Master und vor allem auf meinen zukünftigen Job vorbereiten können? Die Liste der Fragen ist endlos lang und mein bester Freund Google lässt mich bei der Beantwortung auch ziemlich im Stich.

Eine wirklich gute Seite für angehende Ingenieure, die Empfehlungen von Universitäten im Ausland enthält, habe ich noch nicht gefunden. Stattdessen einen riesigen Haufen ungeordneter Informationen, bei denen es schwerfällt, das Wesentliche möglichst effektiv herauszufinden. Und, um in der gewaltigen Datenflut, die mir die Suchmaschine bei sämtlichen Suchanfragen ausspuckt, nicht zu ertrinken, habe ich mich letzte Woche ins International Office unserer Fachhochschule begeben, um ein paar Hinweise zu bekommen, wo es sich denn nun wirklich lohnt, Informationen nachzuschlagen. [to be continued]

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Feb 17, 2011
Autor: Janine
Rubrik: studium
Feb 17, 2011

Zukunft Ingenieurin?

Herzlich Willkommen bei "Deutschland sucht den Superstar"!

In unserer örtlichen Tageszeitung habe ich neulich einen Bericht darüber gelesen, dass unser tägliches Leben zunehmend einer Castingshow ähneln würde, in der es ständig darum gehe, sich selbst darzustellen und zu präsentieren. Auf meine berufliche Situation bezogen kann ich dem Artikel durchaus zustimmen: Wie oft habe ich in meinem Studium schließlich schon gehört, wie wichtig neben fundiertem Fachwissen auch eine glaubwürdige und ansprechende Selbstpräsentation sei. Der Bewerber auf einen Arbeitsplatz, der Redner, der sein neues Konzept der gesamten Firma vorstellt, oder auch der Chef, der seine Mitarbeiter für eine neue Idee begeistern möchte, müsse überzeugen, begeistern und mitreißen können.

Reflektiert man einmal sein eigenes Verhalten, merkt man schnell, dass an diesen Hinweisen durchaus etwas dran ist: Sitze ich beispielsweise in einer Vorlesung mit fachlich brillantem Professor, der aber ständig verwirrt in seinen Unterlagen blättert, durcheinander gerät und am Ende selber gar nicht mehr weiß, was genau er eigentlich vortragen möchte, fällt das Zuhören schon nach einigen Minuten schwer. In solchen Fällen benötigt man schon ein großes Maß an Selbstdisziplin, damit die Gedanken nicht abschweifen. Der Weg andersherum ist auch nicht viel besser: Ein Redner, der versucht, mangelndes Fachwissen mit großartiger Redekunst zu verbergen, kommt bei mir auch nicht gut an. Zu schnell merkt man, dass hinter den großen Worten nichts steckt. Meiner Meinung nach ist das Optimum die perfekte Mischung zwischen fundiertem  Fachwissen und selbstbewusstem, sicherem Auftreten.

Und um dies weiterhin zu üben, bin ich mit ein paar meiner Mitstudenten gerade auf der Suche nach einem Rhetorikkurs, der uns hoffentlich hilft, unser im Studium gewonnenes Fachwissen noch ein wenig besser zu präsentieren. Denn was nützen die besten Fachkenntnisse, wenn man nicht in der Lage ist, sie anderen Leuten anschaulich und verständlich zu vermitteln?

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Feb 3, 2011
Autor: Janine
Rubrik: studium
Feb 3, 2011