interaktiv

Zukunft Ingenieurin?

Alternative Lehramt?!

Autor:
Janine

Rubrik:
orientieren

21.04.2008

„Zentrische Streckung?! Moment - da war doch mal was?!" Stirnrunzelnd versuche ich mich in die 8.Klasse zurückzuversetzen, denn ich meine, dieses Thema irgendwo in diesem Zeitraum ansiedeln zu können.

Es ist Montagnachmittag und ich gebe meine allwöchentlichen Nachhilfestunden in Mathematik und Physik ... Nachhilfe ist für mich ein echt guter Nebenjob, nicht nur, weil er die Möglichkeit bietet, schnell gutes Geld zu verdienen, sondern auch weil er mir die Chance gibt, meine Unterrichtsqualitäten, wenngleich auch in einem sehr kleinen Rahmen, auf die Probe zu stellen.

Man hört es immer wieder: Physik- und Chemielehrer sind momentan echte Mangelwahre, wieso also nicht einmal den Lehrerberuf ins Auge fassen?! Freude am Umgang mit Menschen, insbesondere am Umgang mit Kindern, hatte ich schon immer, ob nun als Schwimm- und Judotrainerin oder als Nachhilfelehrerin. Vormittags arbeiten und sich dann den restlichen Arbeitstag selber einteilen können - als Besitzern von zwei Pferden, die sehr viel Zeit kosten, mehr als perfekt.

Aber der alte Spruch: „Nicht alles, was Gold ist, glänzt", gilt hier leider auch im Umkehrschluss: Nicht alles was glänzt, ist auch Gold. Immer größer werdende Klassen, Gesamt- und Regionalschulen, keine Leistungskurswahl mehr, sondern Profiloberstufe, die die persönliche Begabungsförderung meiner Meinung nach stark einschränkt - hat man da überhaupt noch eine Chance, Unterrichtsstoff wirklich gut zu vermitteln?

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