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Zukunft Ingenieurin?

Lehramt an Sonderschulen - ein ganz besonderer Beruf

Autor:
Janine

Rubrik:
orientieren

28.04.2008

Kleine Rollstühle stehen auf den Gängen; Bibiblocksberg- oder Benjamin Blümchenmotive sind auf die Radkappen geklebt, auf dem Schulhof befinden sich lauter behindertengerechte Spielzeuge, neben den großen Klassenzimmern findet man hier auch Räume, die für die Therapiestunden eingerichtet sind. Fast genau ein Jahr ist es jetzt her, dass ich ein freiwilliges Informationspraktikum an einer Körperbehindertenschule absolviert habe, dennoch kann ich mich an vieles so genau erinnern, als sei es erst gestern gewesen.

Ich erinnere mich an „meine" kleine Klasse mit sieben Schülern, von denen aber nie alle da waren, da immer einer gerade Therapie hatte oder krank war. An die Selbstverständlichkeit mit der die Kinder mit oder ohne Hilfe der Lehrerin von ihrer Behinderung erzählten und auch daran, wie sich die Kinder gegenseitig unterstützten und halfen, um möglichst gut durch den Schulalltag zu kommen.

Während meiner Zeit an der Körperbehindertenschule durfte ich mir verschiedene Therapieformen anschauen, beispielsweise bei der Ergotherapie zusehen und die Kinder zur Hippotherapie begleiten; ich durfte mir den täglichen Unterricht ansehen und am Sportunterricht teilnehmen usw.

Während meines Praktikums habe ich unheimlich viel gelernt und Erfahrungen gesammelt, die unbezahlbar sind. Auch wenn dieses Praktikum nichts mit meinem eigentlichen Wunschberuf „Ingenieurin" zu tun hat, möchte ich euch in meinen nächsten Weblogs einmal von diesen so ganz anderen Erfahrungen berichten.

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