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Zukunft Ingenieurin

Abfall

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

01.11.2011

Abfall?! Zugegebenermaßen ist dies nicht das erste Thema, an das ich denke, wenn ich den Namen meines Studienganges höre. Mir kommen beim Namen Energie- und Umweltmanagement eher Themen wie Windenergie, Solarthermie und Photovoltaik in den Sinn.

Aber auch eben dieser Abfall ist ein wichtiger Bestandteil meines Studiums. Dieses Semester befasse ich mich in gleich zwei Kursen damit. Zum einen arbeite ich ein Projekt zum Thema Klärschlamm und dessen Versorgung und Verwertung aus. Klingt vielleicht uninteressant, ist es aber nicht. Denn Klärschlamm ist, auch wenn man es vielleicht nicht denkt, ausgesprochen vielseitig. So kann er unter anderem zur Gewinnung von elektrischer Energie, Wärme, Bioerdgas, als Dünger für die Landwirtschaft und zum Erzeugen von hochwertigem Wasserstoff verwendet werden. Und das alles aus einem Stoff, von dem man doch eher glaubt, dass es sich um ein unerwünschtes Abfallprodukt handelt.

In meinem anderen Kurs beschäftigte ich mich damit, Abfallmengen verschiedenster Unternehmen auszuwerten, um eine sinnvolle stoffliche oder energetische Verwertung auszuarbeiten. Nicht nur für mich eine interessante Arbeit, sondern auch für die Unternehmen, die mit ihren Abfällen zum Teil noch Geld hinzuverdienen können, anstatt für deren Entsorgung Geld zu bezahlen.

Abfall ist also nicht einfach Abfall, sondern kann in vielen Bereichen auch als echtes Wirtschaftsgut betrachtet werden. Und auch wenn Abfall nicht der Hauptbestandteil unseres Studiums ist, finde ich es wichtig, sich einmal mit ihm auseinandergesetzt zu haben.

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