interaktiv

Zukunft Ingenieurin?

Hippotherapie - Lernen auf dem Pferderücken

Autor:
Janine

Rubrik:
orientieren

19.05.2008

„Du hast doch Pferde oder? Hast du vielleicht Lust, die Kinder einmal bei der Hippotherapie zu begleiten?" Diese Frage konnte in meinen Augen nur rhetorisch gemeint sein, denn natürlich hatte ich Lust!

Und somit kletterte ich eines morgens kurz nach Schulbeginn in einen kleinen Bus und fuhr mit sechs Kindern und zwei Begleitpersonen in Richtung eines kleinen Reiterhofes. Da ich schon häufiger die Gelegenheit hatte, in unserem Verein bei der Hippotherapie zuzugucken, kam mir das meiste schon recht bekannt vor:

Als Therapiepferd dient ein sehr ruhiges und zuverlässiges Pony, das seine Aufgaben förmlich auswendig kennt. Bei der Therapie haben die Kinder einen festen Ablauf: zunächst eine Runde warmlaufen, dann geht's aufs Pferd: Auf dem Pferderücken gibt es nun eine immer gleiche Reihenfolge von Übungen, die je nach Fähigkeiten des Kindes im Schritt, Trab oder im Galopp durchgeführt werden. Es wird abwechselnd geritten; jedes Kind sitzt etwa 20 Minuten auf dem Pferderücken. Schüler, die gerade nicht auf dem Pferd sitzen, machen in der Reiterklause ihre Schulaufgaben. Keines der Kinder hat Angst auf dem Pferderücken zu sitzen, sie haben ein riesiges Vertrauen zu „ihrem" Pony und können das Reiten kaum abwarten. Alle Übungen dienen der Schulung der Merkfähigkeit, der Koordination und der Drucksensibilisierung.

 

Diesen Artikel teilen