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Zukunft Ingenieurin?

Freitag, der 13.

Autor:
Janine

Rubrik:
orientieren

13.06.2008

Es war mal wieder soweit: Die nächste 5-stündige Leistungskursklausur in Physik stand an - treffenderweise an einem Freitag, den 13.

Physik-Leistungskursklausuren bedeuten stark vereinfacht ausgedrückt folgendes: Gesetzmäßigkeiten herleiten, herleiten und nochmals herleiten - lediglich unterbrochen von gelegentlichem Aufseufzen, genervtem Zettelzusammenknüllen oder weiteren Wutausbrüchen jeglicher Art, wenn mal wieder festgestellt wurde, dass man die letzte Stunde mit einem völlig falschem Ansatz verschwendet hat. Aber als ob dies noch nicht genug des Guten wäre, hatte sich unser Lehrer in dieser Klausur noch etwas ganz Besonderes für uns einfallen lassen: Praktische Versuche ...

Praktische Versuche sind etwas, mit dem man im Physikunterricht groß wird: Ob man nun in seiner ersten Physikstunde einen kleinen Stromkreis aufbaut und die Glühbirne zum Leuchten bringt (es sei denn sie ist gerade mal wieder durchgebrannt ;)) oder ob man im Leistungskurs Bilder auf dem Spektrumanalysator beobachtet: Ohne Versuche funktioniert Physik in der Schule einfach nicht ...

Dennoch ist es etwas anderes, ob man nun in einer gewöhnlichen Physikstunde einen Versuch durchführt oder ob man bei dem jeweiligen Versuch noch den Druck einer LK-Klausur im Nacken hat. Ich zumindest habe es geschafft, zehn Minuten Interferenzerscheinungen an einem roten Laserlichtpunkt zu suchen, ohne dass mir aufgefallen ist, dass ich vergessen hatte, den Doppelspalt vor meine Lichtquelle zu schieben, der aber wiederum notwendig gewesen wäre, um Interferenz zu beobachten. Freitag, der 13. halt ...

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