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Zukunft Ingenieurin

Aus allen Ländern der Welt

Heute beginnen meine ersten Master-Veranstaltungen. Gleich noch eine Kleinigkeit frühstücken und dann geht es los gen Universität. Aufgeregt sein muss ich zum Glück nicht mehr: Ich kenne viele meiner zukünftigen Mitstudenten schon aus dem Bachelorstudium genauso wie den größten Teil meiner Professoren; zudem habe ich nach der Einführungsveranstaltung eine ungefähre Vorstellung davon, was von mir als zukünftiger Masterstudentin erwartet wird, und fühle mich den Anforderungen gut gewachsen. Das Motto: Selber denken und Lösungen entwickeln, anstatt lediglich den Vorlesungen zu folgen und wiederzugeben, was eine andere Person bereits vorgedacht hat. Eine Anforderung, dir mir schon aus einigen Bachelorvorlesungen und vor allem aus meiner Abschlussarbeit bekannt ist, und mir bis jetzt, meinen Noten und auch den Betreuern meiner Bachelorarbeit zufolge, immer gut lag.

Einen wesentlichen Unterschied zum Bachelorstudium gibt es aber: Wir sind nun in zwei verschiedene Kurse unterteilt: So gibt es zum einen den „Industrial-Zweig“ mit dem Schwerpunkt Industrieländer und den „Developing-Zweig“ mit dem Schwerpunkt Entwicklungsländer. Und hier kommen nun die verschiedensten Studenten aus nahezu allen Ländern dieser Erde ins Spiel, die hier im kleinen Flensburg ihr Masterstudium mit eben letztgenanntem Schwerpunkt „Developing Countries“ absolvieren. Eine tolle Sache, wie ich finde, denn von der Anwesenheit verschiedener Kulturen und Sichtweisen kann ein Studiengang meiner Meinung nach nur profitieren. Und so bin ich gespannt, was heute an meinem ersten offiziellen Tag so auf mich zukommt und wen ich heute kennenlernen darf.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Apr 11, 2013
Autor: Janine
Rubrik: studium
Apr 11, 2013

Zukunft Ingenieurin

Die Ruhe vor dem Sturm

Gestern fand die Einführungsveranstaltung für den Masterstudiengang Energie- und Umweltmanagement statt. Den Rest der Woche habe ich frei, bevor in der nächsten Woche alle meine Kurse beginnen. Ein bisschen kommt mir diese Zeit vor wie die Ruhe vor dem großen Sturm: Ein letztes Mal mit gutem Gewissen faulenzen und alles tun, was das Herz begehrt, bevor die Zeit der Hausarbeiten, Referate und Klausuren wieder beginnt.

Meinen Stundenplan habe ich auch schon zusammengestellt: Dadurch, dass ich einen Wahlkurs am Ende des Semesters in Form eines Wochenendseminares besuche, habe ich nun tatsächlich an zwei Tagen in der Woche frei. Allerdings bin ich mir schon jetzt sicher, dass diese Tage nicht faulenzen, sondern eigene Recherchearbeiten in der Bibliothek bedeuten werden. Zu dieser Vorahnung passt auch der eindringliche Appell unseres Studiengangleiters, nicht mehr Kurse als die erforderlichen 30 ECTS zu belegen, da das Arbeitspensum der Kurse ohnehin am Limit dessen sei, was im Rahmen eines Semesters zu schaffen wäre.

Schöner Mist, denn zwischen den beiden wirtschaftswissenschaftlichen Wahlmodulen „Trading Energy“ und „Investment Analysis and Financing of Energy Projects“ (ja, die Kurse finden alle auf Englisch statt) konnte ich mich nur sehr schwer entscheiden. Da ich über „Trading Energy“ schon im Rahmen meines Auslandssemesters und auch während meines Praktikums eine Menge gelernt hatte und mich somit in diesem Themenbereich bereits zu Hause fühle, entschied ich mich letztendlich für den Finanzierungskurs und damit für besagtes Wochenendseminar, in der Hoffnung, hier noch eine Menge dazuzulernen. Ob diese Entscheidung richtig war, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Aber nun werde ich meine verbleibenden freien Tage erst einmal zum Faulenzen nutzen.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2013
Autor: Janine
Rubrik: studium
Apr 4, 2013

Zukunft Ingenieurin

11.02.2008 oder auch: Mein erster Weblog

Ja, lange ist es her, dass ich meinen ersten Blog für abi>> geschrieben habe. Februar 2008 – damals ging ich noch zu Schule, machte gerade mein Abitur und war mir so ganz und gar nicht sicher, ob ich denn nun wirklich eine „echte“ Ingenieurin werden könnte. Groß war die Angst, an den so häufig als Schreckensgespenster beschriebenen Klausuren wie Mathematik, Strömungslehre und Mechanik zu scheitern. Heute, mit einem sehr guten Abschluss in der Tasche, kann ich jedem Abiturienten, der vor der gleichen Entscheidung wie ich damals steht, raten, sich ein paar elementare Dinge bewusst zu machen, bevor er oder sie sich für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entscheidet: Erstens sollte man sich von vornherein klar machen, dass das Berufsziel Ingenieur nicht ohne einen entsprechenden Einsatz zu erreichen ist. So sind 40-Stunden-Wochen in diesem Studium der reinste Luxus, denn nicht selten wird diese Arbeitszeit weit überschritten. Zweitens sollte man sich jedoch auch vor Augen führen, dass mit entsprechendem Fleiß und einer gewissen Begabung für technische Zusammenhänge ein Abschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen Studium kein Ding der Unmöglichkeit ist. Mein Rat an alle Abiturienten, die sich noch unschlüssig sind, ob sie den Anforderungen in Mathematik, Mechanik & Co. gerecht werden: Lasst euch nicht von zu vielen Erzählungen abschrecken, sondern probiert einfach aus, ob das Studium für euch das richtige ist. Und zu guter Letzt meine Beobachtung aus der Praxis: Die Arbeitsmarktchancen für gut ausgebildete Ingenieure sind auf jeden Fall fantastisch. Dementsprechend das Fazit: Seid ihr technisch interessiert, fleißig und bleibt ihr am Ball, auch wenn es einmal hart wird? Dann solltet ihr ein ingenieurwissenschaftliches Studium auf jeden Fall in Betracht ziehen.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Mar 25, 2013
Autor: Janine
Rubrik: studium
Mar 25, 2013