interaktiv

Zukunft Ingenieurin!

Von leichter Seekrankheit und Visitenkartenmangel

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

06.05.2013

Letzte Woche bin ich zu einem Vortrag über „Virtuelle Kraftwerke“ auf die Nordseeinsel Föhr gefahren. Mitnehmen kann ich von diesem Tag unter anderem zwei Notizen an mich selbst: 1) Versuche nie auf einer schaukelnden Fähre mit deinem Laptop zu arbeiten. 2) Besorge dir dringend Visitenkarten.

Aber nun ganz von vorne: An einem sonnigen Dienstag ging es direkt nach der Vorlesung los – mit dem Auto in das kleine Dörflein Dagebüll und von dort aus mit der Fähre nach Föhr. Da ich für das Studium noch eine Menge zu erledigen hatte, wollte ich die Fährfahrt dazu nutzen, ein wenig von meinem Aufgabenberg abzuarbeiten. Also suchte ich mir einen Platz mit Steckdose, der sich natürlich auch genau im Inneren des Schiffes mit nur stark eingeschränktem Ausblick nach draußen befand. In Kombination mit dem recht schwerem Fähressen und dem ebenso starken Seegang keine gute Idee. Prompt wurde mir schlecht und dieses ungute Gefühl ließ erst nach, nachdem ich resigniert mein Laptop zurück in die Tasche packte, um mich nun doch der schönen Aussicht zu widmen. Aber was soll’s – so eine Zwangspause kann ja auch etwas Schönes sein.

Auf der Insel angekommen, hatten wir dann noch Zeit für einen kurzen Rundgang, bevor der Vortrag begann. Im Anschluss wurde ein wenig Smalltalk gehalten und gefühlt jede Person im Raum reichte mir eine Visitenkarte. Echt super, um viele Kontakte zu sammeln, nur dumm, dass ich selber gar keine Visitenkarten besitze. Ich sollte mir also dringend welche drucken lassen. Andererseits – wenn ich das Masterstudium beendet habe, müsste ich die Karten ja schon wieder erneuern lassen. Lohnt sich da ein Druck überhaupt noch?

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