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Zukunft Ingenieurin?

Das verflixte 12.Jahr

Autor:
Janine

Rubrik:
orientieren

07.07.2008

Endlich neigt sich dieses lange, lange Schuljahr seinem Ende zu. Endlich keine Klausuren mehr, endlich keine Sommertage am Schreibtisch, endlich keine Referate, Hausaufgaben und Unterrichtsvorbereitungen. Endlich sind es nur noch zwei Wochen bis zu den Sommerferien!

Im Rückblick lässt sich sagen, dass das 12.Schuljahr eines der anstrengensten Jahre meiner gesamten Schullaufbahn war. Als ob man mit den Unterrichtsvorbereitungen und den Klausuren, insbesondere mit den Leistungskursklausuren, nicht schon genug zu tun gehabt hätte: der Berg an Hausaufgaben, Referaten, die vorbereitet sein wollten, und Projektarbeiten wuchs zunehmend an - ganz zu schweigen natürlich von den hohen Anforderungen an die mündliche Mitarbeit in jedem einzelnen Fach, natürlich unabhängig davon, wie spät es am Abend zuvor bei der Bewältigung des Hausaufgabenturms geworden war.

Wie oft wurde ich dieses Jahr schon gefragt, ob ich mich denn nun endlich näher über Berufsmöglichkeiten informiert habe, ob ich denn jetzt eigentlich genau wisse, ob ich Ingenieurin werden will. Und ich musste immer wieder die gleiche Antwort geben: Abgesehen von Informationstagen an unserer Schule und meinem Praktikum hatte ich neben der Schule kaum eine freie Minute, um mich ernsthaft mit meinem Berufswunsch auseinanderzusetzen.

Schade eigentlich, wenn für die wirklich wichtigen Dinge keine Zeit mehr bleibt, oder?

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