interaktiv

Zukunft Ingenieurin!

Die Mathematikerin

Autor:
Janine

Rubrik:
studium

28.05.2014

Neben einem extragroßen Vorrat an Obst und Schokolade benötige ich zur Durchführung der Berechnungen meiner Masterarbeit vor allem eins: jede Menge Rechenkapazität. Die Ursache hierfür liegt darin, dass ich momentan Prognosemodelle auf Grundlage künstlicher neuronaler Netze erstelle. Diese Netzwerke rechnen und rechnen – bis sie dann endlich das für mich optimale Vorhersageergebnis erzielt haben. In der IT-Abteilung des Unternehmens, für das ich die Arbeit schreibe, bin ich durch die Anforderungen, die ich an die Leistung meiner Rechner stelle, nun auch schon bekannt geworden. Für viele bin ich dort Janine, die Mathematikerin, die immer mal wieder anruft und anfragt, ob nicht diese oder jene Verbesserung ihrer IT-Ausstattung möglich sei. Mittlerweile nutze ich für meine Berechnungen beispielsweise zwei PCs gleichzeitig. Da einer meiner Kollegen aus der IT heute jedoch festgestellt hat, dass die mir zur Verfügung stehende Rechenleistung immer noch nicht ausreicht, werde ich wohl bald auf einem Server mit einem virtuellen Zusammenschluss mehrerer Rechner arbeiten. Wie auch immer das in der Praxis überhaupt funktioniert. Letztendlich kann ich aber sagen, dass ich froh und dankbar bin für all die Mühe, die sich die IT-Abteilung meinetwegen macht. Würde ich meine Arbeit zu Hause und nicht für ein Unternehmen schreiben, würde ich nun nämlich vermutlich über der Rechenleistung meines privaten Laptops verzweifeln. Wieder ein Pluspunkt für eine praktische Abschlussarbeit in einem Unternehmen!

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