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Zukunft Ingenieurin!

Abschied und Neuanfang - mein letzer Blogeintrag

Diesen letzten Blogeintrag schreibe ich mit einem komischen Gefühl. So viele Jahre habe ich hier gebloggt, meine Erlebnisse niedergeschrieben und oftmals das Gefühl gehabt, dass das Festhalten meiner Gedanken in Schriftform mir hilft, Ordnung in so manches Chaos zu bringen. Meinen ersten Weblog schrieb ich während meiner Schulzeit, damals noch sehr unsicher, ob ich dem Studium der Ingenieurwissenschaften tatsächlich gewachsen sein würde. Während meines gesamten Studiums habt ihr mich begleitet – erst durch den Bachelor und anschließend den Master. Zusammenfassend kann ich euch sagen, dass ich mein Studium auf keinen Fall bereue. Und dass ihr euch von den gefürchteten Anforderungen des Ingenieurstudiums nicht von euren Plänen abschrecken lassen solltet. Wenn ihr tatsächlich den nötigen Willen, Ehrgeiz und Fleiß mitbringt, könnt ihr es auch schaffen.

Für mich ist dieser Abschied zugleich auch ein Neuanfang – das Kapitel „Studium“ ist in meinem Leben beendet, nun beginnt das Arbeitsleben. Was ich nun mache? Ich arbeite als Betreuerin für den Bereich der Energiewirtschaft. Das heißt, dass sich die Kunden „meines“ Unternehmens mit allen Fragen und Problemen zu diesen Bereichen an mich wenden können. Eine wirklich tolle Arbeit, wie ich finde, denn auf diese Weise kann ich das im Studium erworbene Fachwissen einbringen und habe zugleich viel Kontakt zu unterschiedlichen Persönlichkeiten. Ich stelle mir meine neue berufliche Tätigkeit auf jeden Fall spannend, herausfordernd und abwechslungsreich vor. Mal schauen, was die nächsten Monate bringen werden. Und vielleicht hören wir ja dann noch einmal voneinander – ich würde mich freuen.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Nov 13, 2014
Autor: Janine
Rubrik: studium
Nov 13, 2014

Zukunft ingenieurin!

Bewerbungsgespräche - eine Charakterisierung

Jedes Bewerbungsgespräch, das ich in jüngster Vergangenheit geführt habe, verlief unterschiedlich. In diesem Blog werde ich euch eine kurze Typbeschreibung geben:

1) Der Gesprächstyp: Hierbei handelt es sich um meine persönliche Lieblingsversion. Es wird ein normales Gespräch geführt, in welchem Informationen zum Arbeitsplatz, den entsprechenden Arbeitsbedingungen und so weiter gegeben werden. Umgekehrt wird Raum gelassen, um die Fragen des Bewerbers intensiv zu beantworten. Auf diese Weise kommt ein echter Dialog zustande. Ich habe diese Bewerbungsgespräche immer mit dem Gefühl verlassen, einen wirklich guten Eindruck von der ausgeschriebenen Tätigkeit erhalten zu haben.

2) Der Stärke-und Schwäche-Typ: Diese Form befindet sich auf meiner persönlichen Hitliste auf einem der hinteren Plätze. Im Extremfall prasseln während des gesamten Gespräches Fragen wie „Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?“, „Wie würde Ihre beste Freundin Sie beschreiben?“ und „Was war Ihre größte persönliche Niederlage?“ auf den Bewerber ein. Ich persönlich hatte nach derartigen Bewerbungsgesprächen nie das Gefühl, mir ein wirkliches Bild vom Unternehmen machen zu können. Außerdem hatte ich kaum Gelegenheit, gezielt auf meine Qualifikationen einzugehen.

3) Der Aufgaben-Typ: Hier heißt es nicht nur reden, sondern auch machen. Es gilt beispielsweise, kleine Fallbeispiele zu bearbeiten, Gespräche nicht nur auf Deutsch, sondern in einer Fremdsprache zu führen oder Aufgaben mit speziellen Computerprogrammen zu bearbeiten. Insgesamt eine gute Gelegenheit für das Unternehmen, um zu überprüfen, ob der Bewerber über die genannten Fachkenntnisse tatsächlich verfügt.

4) Der Quiz-Typ: Den Quiz-Typ habe ich in sehr unterschiedlichen Formen kennengelernt. In jedem Fall ging es in diesen Gesprächen darum, das Wissen des Bewerbers durch Fragen zu testen. Entweder durch gezielte Fragestellungen zum Unternehmen selbst („Wissen Sie, an welchen Standorten wir produzieren?“, „Kennen Sie unsere genaue Mitarbeiterzahl?“) oder auch zu Fachthemen („Was kostet die Errichtung eines Offshore-Windparks?“, „Wie lange dauert ein Genehmigungsverfahren?“, „Was ist hier zu beachten?“).

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Nov 5, 2014
Autor: Janine
Rubrik: studium
Nov 5, 2014

Zukunft Ingenieurin!

Bangen, hoffen und warten

Die Zeit zwischen Studium und Eintritt in das Berufsleben ist eine Zeit zwischen Bangen, Hoffen und Warten. Ist eine Bewerbung verschickt, beginnt die Hoffnung auf eine positive Antwort und die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Doch nicht jedes Unternehmen lädt mich zu einem Gespräch ein. Von denjenigen, die mir eine ehrliche Antwort für ihre Gründe nennen, kommt immer dieselbe Antwort: „Ihr Profil gefällt uns sehr gut. Wir haben uns aber doch für eine Person mit mehr Berufserfahrung entschieden.“ Ein Satz, der mich manchmal verzweifeln lässt. Schließlich habe ich während meines Studiums viele Monate als Praktikantin, „Bachelorandin“, „Masterandin“ und wissenschaftliche Hilfskraft gearbeitet. Mehr Berufserfahrung konnte ich als Absolventin beim besten Willen nicht erreichen. Zum Glück erhalte ich auf meine Bewerbungen aber oftmals auch positive Rückmeldungen und werde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Und diese Gespräche verliefen bislang auch immer sehr angenehm – und sehr abwechslungsreich. Von den verschiedenen Arten an Bewerbungsgesprächen, die ich bislang erlebt habe, erzähle ich euch erst in meinem nächsten Blog.

Autor: Janine  |  Rubrik: studium  |  Oct 22, 2014
Autor: Janine
Rubrik: studium
Oct 22, 2014