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Meine Abschlussarbeit

Keep calm and carry on

Gerade schreibe ich meine Masterarbeit, nach der für den Bachelor also meine zweite Abschlussarbeit. Dadurch meine ich einerseits, ein paar Sachen verstanden zu haben, gleichzeitig fühle ich mich trotzdem manchmal wie eine Grundschülerin.
Als ich damals meine Bachelorarbeit geschrieben habe, kam der Moment, an dem ich mich gefragt habe, warum denn in sieben Semestern Studium niemandem aufgefallen ist, dass ich einfach zu doof zum Studieren bin. Wie vorhin anklang: ich habe es dennoch geschafft. Für alle also, die sich auch manchmal so fühlen: auch ihr könnt das schaffen! Denn hat man es erst mal durchs Studium bis zur Abschlussarbeit geschafft, ist diese zwar kein Kinderspiel, aber die ganze Studiererei lehrt einen dann doch, wie man Texte liest, sie versteht, wiedergibt und sich eigene Gedanken zu allem macht.
All das muss ich mir offen gestanden auch gerade selbst immer wieder sagen. Ich finde Gründe, warum meinen Dozenten und Dozentinnen im Masterstudiengang nicht auffiel, dass ich das nicht drauf habe und warum ich wirklich ungeeignet für den Mastertitel bin.
Alles Quatsch, weiß ich selber. Diese Gedanken kommen in Phasen, in denen man nicht weiter weiß. In denen man viel gelesen hat und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Oder in denen man noch nicht genug gelesen hat und sich noch mehr Wissen aneignen muss. In denen Kommilitonen, Freunde, Familie das eigene Thema kritisieren – weil sie es nicht besser wissen oder tatsächlich Recht haben, was aber nicht heißt, dass alles Unsinn wäre, was man sich so denkt.
Wenn die Zweifel jetzt wiederkommen, dann erinnere ich mich daran, dass ich das schaffen kann. Ich halte mich an den Rat eines Freundes, der meinte, Zweifel und Ängste wären kein Problem, solange man nicht aufhört, weiterzumachen. Ich lese also weiter, auch wenn ich mich frage, was das alles bringt. Ich schreibe Gedanken auf und irgendwann kommt er, der Moment, in dem aus all den vermeintlich wirren Gedanken eine Masterarbeit geworden ist.

Autor: Annika  |  Rubrik: studium  |  Sep 25, 2017
Autor: Annika
Rubrik: studium
Sep 25, 2017

Meine Abschlussarbeit

Es ist geschafft!

Der Moment, in dem man den maximalen Seitenumfang seiner Bachelorarbeit erreicht und beschließt, dass die Korrekturphase beginnen kann, ist einschneidend. Man denkt, man hätte die meiste Arbeit bereits hinter sich – weit gefehlt! Die zwei Wochen, die ich zum Korrekturlesen eingeplant hatte, übertrafen den Arbeitsaufwand des reinen Schreibens um ein Vielfaches.
Um erst einmal den Kopf frei zu bekommen, fuhr ich mit einem guten Freund nach Paris. Wir besichtigten Versailles, den Louvre und viele andere Sehenswürdigkeiten. Ich werde nie den Abend vergessen, an dem wir französisches Essen inklusive köstlichem Wein genießen durften und dabei einen wunderschönen Blick auf den beleuchteten Eifelturm bei Nacht hatten. Dieses Erlebnis war besser als die Besichtigung aller Sehenswürdigkeiten zusammengenommen.
Wieder zu Hause bekam ich von meinen diversen Korrekturlesern Rückmeldung zu meiner Bachelorarbeit. Ich war perplex, als sich herausstellte, dass mein erster Entwurf voller Fehler war. Bei jedem Lesen entdeckte ich mehr davon und auch meinen Korrekturlesern fielen mitunter ganz verschiedene Dinge auf, wobei sie sich teilweise auch noch widersprachen. Der eine wollte beispielsweise an einer Stelle ein Komma setzen, der nächste machte es wieder weg. Damit das Prozedere zeitlich nicht ausuferte, hatte ich mir vorab einen Termin für das Binden der Arbeit gesetzt. Sich gedanklich von der Arbeit zu lösen, war schwerer als gedacht. Erst als ich die Unterlagen zur Post gebracht hatte, realisierte ich allmählich, dass meine Bachelorarbeit gebunden und auf dem Weg zum Prüfungsamt war. Am schönsten war der Moment, als ich meine komplette Arbeit – die immerhin 95 Seiten umfasst – das erste Mal in gebundener Form durchblättern konnte. Fast ein halbes Jahr Arbeit (inklusive Vorbereitungszeit) hatte es gedauert, diese Arbeit zu konzipieren und zu verfassen. Und nun hielt ich das Ergebnis endlich in den Händen – ein unbeschreibliches Gefühl!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Sep 21, 2017
Autor: Nele
Rubrik: studium
Sep 21, 2017

Meine Abschlussarbeit (Studium)

Ein Umzug steht an

Neben meiner Bachelorarbeit bereitete ich noch meine erste Kunstausstellung vor und suchte nach einer Wohnung in Bonn. Ich habe mich nämlich dazu entschieden, umzuziehen, weil ich meinen Master in Kulturanthropologie und Volkskunde in Bonn machen möchte. Es wird für mich das erste Mal sein, dass ich dauerhaft von Zuhause ausziehe. Dementsprechend aufgeregt bin ich. Bei der Wohnungssuche stellte sich heraus: Unsere ehemalige Bundeshauptstadt ist begehrt und bezahlbaren Wohnraum in Bonn zu finden ist gar nicht so einfach. Untergekommen bin ich schließlich in einem Wohnheim. Praktischerweise sind die Zimmer möbliert, ich muss also nicht mit Haus und Hof umziehen.
Schon jetzt bin ich gespannt auf das Leben als „richtige” Studentin. Ob es mir wohl zusagt? Meinem Umzug sehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen. Ich bin neugierig und freue mich darauf, Neues zu erleben. Andererseits werde ich meine sozialen Kontakte hier durchaus vermissen. Ich fühle mich in meinem momentanen Umfeld nämlich ausgesprochen wohl.
Bonn scheint aber eine schöne Stadt zu sein - nicht besonders groß und daher eher gemütlich. Trotzdem ist man in einer halben Stunde in Köln. Ich frage mich schon jetzt, wie ich als bekennender Fastnachts-Muffel diese Zeit des Jahres überstehen soll. Aber wer weiß, vielleicht schmeiße ich mich doch noch in Schale und finde Gefallen daran, als Superheldin die Straßen unsicher zu machen? Möglich ist alles.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Sep 7, 2017
Autor: Nele
Rubrik: studium
Sep 7, 2017