Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Meine Abschlussarbeit

Das Ende ist nah

Ich bin umgezogen. Statt in meinem gemütlichen 15-Quadratmeter-Zimmer in der WG mit den coolsten Mitbewohnern der Welt wohne ich jetzt im Fachschaftsbüro im Mathezentrum, Endenicher Allee 60 – Post an mich bitte jetzt dahin adressieren, Besuchszeiten sind vom Anwesenheitsdienst der Fachschaft abhängig.

Das ist natürlich leicht übertrieben, aber in den vergangenen Tagen habe ich tatsächlich mehr Zeit hier verbracht als zu Hause, wo ich nur zum Schlafen und Duschen aufgekreuzt bin. Die Bachelorarbeit soll schließlich fertig werden.
Seit einer Woche sage ich jeden Tag: „Heute werde ich aber wirklich fertig“ – was bislang nicht eingetreten ist. Man findet eben immer noch Dinge, die zu erledigen sind. Mittlerweile bin ich aber wirklich fast am Ziel. Bestehen werde ich bestimmt, aber ich kann es nicht leiden, wenn etwas nicht ordentlich gemacht ist, weswegen ich jetzt noch Fehler ausbessere.

Mit der Schreibarbeit bin ich seit heute Morgen durch, Zitate sind mit BibTeX eingefügt und gerade arbeite ich die Kommentare meiner Korrekturleser ein. Während ich meine erste Bachelorarbeit „nur“ von der gesamten Germanistikriege meines Freundeskreises habe durchlesen lassen, setze ich diesmal auf Diversion: Nils ist für das Inhaltliche zuständig, beantwortet mir all meine Fragen und hilft bei bei Programmierproblemen. Lisa als Lehrämtlerin darf die Verständlichkeit für Lehramtstudierende prüfen und guckt dabei den gesamten Kleinkram durch, also ob ich mich nicht verrechnet oder Zeichen vergessen habe und ob alle Gleichungen und Umformungen verständlich sind. Chiara passt auf, dass das Layout schön ist, ich alle Klammern und Betragsstriche angepasst habe und es insgesamt formal funktioniert. Hannah guckt aufs Sprachliche und sagt, dass aus Nicht-Mathematiker-Sicht alles sehr intelligent klingt, was natürlich sehr motivierend ist.

Heute Abend darf meine Mama nochmal drüberlesen und gucken, ob sie noch Rechtschreibfehler findet und morgen werden allerletzte Fragen geklärt, bevor mit Lucy dann die letzte Korrekturleserin nach sprachlichen Fauxpas und fehlenden Punkten sucht.

Freitag will ich die Arbeit schließlich abgeben, um dann endlich die letzten paar Tage meiner Semesterferien zu genießen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 12, 2017
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 12, 2017

Meine Abschlussarbeit

Bachelorarbeitssommer

Seit meinem letzten Beitrag ist einige Zeit ins Land gegangen und bei mir hat sich so einiges verändert. Es war eine anstrengende und erlebnisreiche Zeit, aber ich will mal chronologisch vorgehen:
Wie ihr bereits lesen konntet, hatte ich im Forschungskolloquium meinen bisherigen Stand der Bachelorarbeit auf Englisch vorgestellt und meine letzte Prüfung im Bachelorstudium geschrieben. Danach machte ich aber keineswegs Ferien, sondern habe noch gute zwei Monate lang meine Bachelorarbeit fertiggeschrieben. Diese Zeit war zwar anstrengend, aber weniger stressig als davor. Erstens brauchte ich nicht mehr zu fürchten, dass ich nicht rechtzeitig fertig werden würde, weil ich die Daten schon erhoben und analysiert hatte und es somit nur noch an mir lag, wie lange ich brauchen würde. Mir konnten also keine fehlenden Versuchspersonen oder streikende Statistikprogramme einen Strich durch meinen Zeitplan machen. So hatte ich zwar viel zu tun, konnte mich aber nach einem Schreibtag auch mal abends am See entspannen.
Zum anderen erhielt ich Mitte Juli die Zusage für den Psychologiemaster in Leipzig! Ab diesem Zeitpunkt war für mich klar, dass ich nicht umziehen muss. Ich weiß noch nicht genau, ich später in die Forschung gehen oder klinisch arbeiten möchte. Der Master in Leipzig hält mir beide Möglichkeiten offen. Die einzige Alternative wäre die Humboldt-Uni Berlin gewesen, weil dort das Programm ähnlich ist und Berlin so nah liegt, dass ich oft nach Leipzig hätte fahren können. Als ich dann auch noch die Zusage von der HU hatte, war ich kurz versucht, etwas Neues zu wagen. Aber dann habe ich mich doch für das Bekannte und vor allem für meine Freunde hier entschieden. Ein weiterer Grund hier zu bleiben war meine Stelle als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut, die ich nicht aufgeben wollte.
Letztendlich habe ich es tatsächlich geschafft, fünf Tage vor meinem Urlaub auf Sizilien meine Bachelorarbeit abzugeben. Das war ein gutes Gefühl! Leider war ich dann gleich so im Organisationsstress, dass ich gar nicht mehr groß zum Feiern gekommen bin, aber das werde ich noch nachholen.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Oct 10, 2017
Autor: Maja
Rubrik: studium
Oct 10, 2017

Meine Abschlussarbeit

Urlaub? Pustekuchen!

Juhu! Endlich Semesterferien! Doch wer studiert, weiß, dass das nicht automatisch wochenlanges Erholen und Urlaub pur bedeutet. Ich selbst habe seit dem Ende der Vorlesungszeit mehr Stunden in der Uni verbracht als in all den Wochen davor.
Grund dafür ist meine Masterarbeit, mit der ich gleich zu Beginn ordentlich vorankommen wollte. Und das viele Lesen und endlose Starren auf den Bildschirm haben sich gelohnt: Innerhalb kürzester Zeit konnte ich die ersten 25 Seiten meiner Abschlussarbeit fabrizieren. Gar nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, dass ich für die vollen 80 bis 100 Seiten noch bis März Zeit habe. Wieso ich mich so beeilt habe? Na ja, irgendwann hat man dann eben doch mal gerne frei und wie das immer so ist, kommt bei mir in diesem Spätsommer alles auf einmal: Zehn Tage Kreuzfahrt mit meiner Mutter, eine Woche Oktoberfest in meiner künftigen Heimat München und anschließend noch mal eine Woche Portugal mit meinem Vater – und das alles in nur vier Wochen! Doch dieses Jetset-Leben will natürlich geplant sein, also ist es gut, vorher alles Wichtige abzuarbeiten, um dann die freien Tage ohne To-do-Listen im Hinterkopf verbringen zu können.
Doch Pustekuchen. Als ich gerade mit meiner Mutter am Hafen von Cannes entlang spazierte, meldete sich mein Chef, für den ich seit etwa einem Jahr als freie Redakteurin tätig bin. Die Lokalzeitung, für die ich bisher schrieb, musste kürzlich leider eingestellt werden. Stattdessen arbeitete ich parallel zu meiner Masterarbeit am Veranstaltungskalender für das ebenfalls verlegte Familienmagazin. Nun jedoch der neue Coup: Anstelle der Lokalzeitung soll ab nächstem Monat ein Magazin für den gesamten Kreis erscheinen – Redaktionsschluss ist der 29. September. Ob mir noch einige Themen einfallen würden, fragte mich mein Chef, und ob ich noch den einen oder anderen Artikel schaffen würde. Uff! So hatte ich mir meinen wohlverdienten Urlaub eigentlich nicht vorgestellt. Aber als Studentin – und ganz besonders als Redakteurin – hat man wohl niemals frei. Also schnell zwei Themen aus dem Hut gezaubert, Recherche zwischen Tür und Angel erledigt und Text und Bilder dann irgendwo zwischen Bahnhof und Theresienwiese organisiert. Das Gute an meinem Job ist schließlich, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit von überall aus arbeiten kann – Hauptsache es gibt WLan!

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Sep 26, 2017
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Sep 26, 2017