interaktiv

Meine Abschlussarbeit

Das Ende ist nah

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

12.10.2017

Ich bin umgezogen. Statt in meinem gemütlichen 15-Quadratmeter-Zimmer in der WG mit den coolsten Mitbewohnern der Welt wohne ich jetzt im Fachschaftsbüro im Mathezentrum, Endenicher Allee 60 – Post an mich bitte jetzt dahin adressieren, Besuchszeiten sind vom Anwesenheitsdienst der Fachschaft abhängig.

Das ist natürlich leicht übertrieben, aber in den vergangenen Tagen habe ich tatsächlich mehr Zeit hier verbracht als zu Hause, wo ich nur zum Schlafen und Duschen aufgekreuzt bin. Die Bachelorarbeit soll schließlich fertig werden.
Seit einer Woche sage ich jeden Tag: „Heute werde ich aber wirklich fertig“ – was bislang nicht eingetreten ist. Man findet eben immer noch Dinge, die zu erledigen sind. Mittlerweile bin ich aber wirklich fast am Ziel. Bestehen werde ich bestimmt, aber ich kann es nicht leiden, wenn etwas nicht ordentlich gemacht ist, weswegen ich jetzt noch Fehler ausbessere.

Mit der Schreibarbeit bin ich seit heute Morgen durch, Zitate sind mit BibTeX eingefügt und gerade arbeite ich die Kommentare meiner Korrekturleser ein. Während ich meine erste Bachelorarbeit „nur“ von der gesamten Germanistikriege meines Freundeskreises habe durchlesen lassen, setze ich diesmal auf Diversion: Nils ist für das Inhaltliche zuständig, beantwortet mir all meine Fragen und hilft bei bei Programmierproblemen. Lisa als Lehrämtlerin darf die Verständlichkeit für Lehramtstudierende prüfen und guckt dabei den gesamten Kleinkram durch, also ob ich mich nicht verrechnet oder Zeichen vergessen habe und ob alle Gleichungen und Umformungen verständlich sind. Chiara passt auf, dass das Layout schön ist, ich alle Klammern und Betragsstriche angepasst habe und es insgesamt formal funktioniert. Hannah guckt aufs Sprachliche und sagt, dass aus Nicht-Mathematiker-Sicht alles sehr intelligent klingt, was natürlich sehr motivierend ist.

Heute Abend darf meine Mama nochmal drüberlesen und gucken, ob sie noch Rechtschreibfehler findet und morgen werden allerletzte Fragen geklärt, bevor mit Lucy dann die letzte Korrekturleserin nach sprachlichen Fauxpas und fehlenden Punkten sucht.

Freitag will ich die Arbeit schließlich abgeben, um dann endlich die letzten paar Tage meiner Semesterferien zu genießen.

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