interaktiv

Auszeit vom Studium

Kopflos in Kambodscha

Autor:
Thilo

Rubrik:
orientieren

13.04.2018

Auf dem Mekong, diesen ungreifbaren Mengen Wassers, ging es mit dem Boot von Vietnam nach Norden, Richtung Kambodscha. Wir übernachteten in Phnom Penh, der Hauptstadt des faszinierenden Landes. Leider ist sie auch die weltweite Hochburg für Kinderprostitution und -handel, erfuhren wir. Zuletzt besuchten wir Angkor Wat, den größten Tempelkomplex der Welt, der wohl bei jedem Asien-Reisenden auf der To-do-Liste steht.
Julia und ich ließen uns treiben, lauschten mal mehr, mal weniger aufmerksam all den Ausführungen und Erzählungen des Reiseleiters, der mit seiner monotonen Erzählweise oft Anlass gab, ein kleines Nickerchen zu machen. Wir genossen zusammen mit Julias Eltern die guten Hotels, die oft ein eigenes Universum darstellten und mich überforderten – diesen Luxus bin ich nicht gewohnt. Oft sehnten wir uns nach Freiheit und nach Leerlauf, um über Erlebtes und Gelerntes nachdenken zu können, wie wir es zuvor oft in Nepal, Thailand und Laos getan hatten. Stattdessen ging es schnell von einem Programmpunkt zum nächsten. Immerhin wurde es dadurch nie langweilig.
Dennoch bin ich mehr als dankbar und froh, von Julias Eltern auf diese zweiwöchige Reise mitgenommen worden zu sein. In Siem Reap verabschiedeten wir sie schließlich, um uns zu unserem letzten Reiseziel aufzumachen …

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