interaktiv

Barrierefrei studieren?

Postwurfsendungen

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

22.04.2009

Auch das Leben im Wohnheim schreibt manchmal komische Geschichten. So hatten wir neulich Stromausfall. Das ist weiter nichts Besonderes, aber ich war nicht darauf vorbereitet, obwohl ich es eigentlich doch hätte sein sollen. Das klingt so jetzt sicherlich seltsam. Aber auch dafür gibt es eine ganz simple Erklärung.

In meinem Briefkasten landet jede Woche ein enormer Haufen Post. Nur dass ich einen Großteil der Mitteilungen ohnehin nicht lese, denn das meiste ist Werbung. Und Wichtiges lasse ich mir an eine andere Adresse schicken. Daher leere ich meinen Postkasten nicht allzu oft aus. Und wenn ich es doch einmal tue, scanne ich auch nicht jedes Blatt Papier extra ein, nur um festzustellen, dass es sich - wie bei 98 Prozent der Fälle - um Reklame handelt. Lieber frage ich irgendwann einmal irgendeinen Mitbewohner, was ich da bekommen habe.

Unter den übrigen zwei Prozent befand sich aber diesmal eine Mitteilung, die ich mir erst vorlesen ließ, als der Tag, den sie betraf, schon vorüber war. Darin stand, dass am Tag X zwischen Y und Z Uhr immer wieder einmal der Strom ausfallen könnte. Nun, das habe ich am Tag X dann ja auch bemerkt.

Danach habe ich mir nicht zum ersten Mal vorgenommen, das Schild „Bitte keine Werbung" auf meinem Briefkasten endlich zu erneuern. Denn ohne die eingeworfenen Anzeigen bekäme ich nur noch so wenig Post, dass es nicht lange dauern würde, erst einmal alles einzuscannen, damit ich es anschließend ohne fremde Hilfe durchsehen kann.

Diesen Artikel teilen