interaktiv

Barrierefrei studieren?

Mein ganz persönliches Schwarzes Brett

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

28.04.2009

Manchmal bin ich dabei, wenn sich die Kommilitonen aus dem Wohnheim im Gemeinschaftsraum einen Film anschauen, wenn ein Spieleabend veranstaltet oder irgendetwas gefeiert wird. Von den lauten Bar-Abenden mit Alkoholkonsum ziehe ich mich hingegen zurück.

Oft weiß ich aber auch einfach nicht, wann welche besondere Aktivität angeboten wird. Erst heute Nachmittag, als ich in der Stadt unterwegs war, wurde mir das wieder einmal bewusst. Plötzlich sprach mich eine Studentin an, die auf dem gleichen Flur im Wohnheim ihr Zimmer hat wie ich. Sie wolle mir nur sagen, dass morgen Vormittag ein Brunch stattfindet. Und sie sagt mir solche Dinge immer, wenn sie mich zufällig irgendwo sieht. Manchmal klopft sie auch bei mir, um mich zu benachrichtigen. Auch wenn ich dann meistens doch nicht hingehe, freue ich mich über diese Aufmerksamkeit. Denn die Informationen werden in der Regel ausgehängt: Auf irgendeinem Blatt Papier an irgendeiner Tür. Da ich blind bin, fallen sie mir natürlich nicht ins Auge. Und andauernd irgendjemanden zu fragen, ob es denn etwas Neues gebe, ist mir auch zu nervig. Der Eine oder Andere hat mir in den vergangenen zweieinhalb Jahren schon versichert, er würde mich auf dem Laufenden halten. Allzu oft ist es bei dieser Versicherung geblieben.

Doch wie gesagt: Inzwischen ist da diese Kommilitonin - unsere aktuelle Flursprecherin -, die sich darum kümmert, dass auch ich Bescheid weiß. Vielen Dank dafür!

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