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Porträt einmal anders (Teil 1 von 3)

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

15.09.2009

Normalerweise liest man Porträts immer nur. Während meines Praktikums beim Börsenblatt lernte ich nun auch die andere Seite besser kennen: Ich erfuhr anhand eines konkreten Beispiels, wie ein Porträt entsteht.

Gemeinsam mit einer der Redakteurinnen besuchte ich den Schriftsteller Tilman Röhrig, der in den letzten Jahren einige bekannte historische Romane geschrieben hat. Da es mein größter Traum ist, ebenfalls irgendwann einmal einen historischen Roman zu veröffentlichen, war die Begegnung mit ihm für mich natürlich sehr aufregend. Ich erfuhr Einiges darüber, wie ein Autor - zumindest Tilman Röhrig - die geschichtlichen Details recherchiert, ehe er mit dem Schreiben beginnt. Außerdem präzisierte sich, während ich dieses Projekt begleitete, meine Vorstellung vom journalistischen Arbeiten.

Um mich auf das Zusammentreffen mit dem Schriftsteller vorzubereiten, betrieb ich Internetrecherchen zu seiner Person und zu seinen Büchern. Die Informationen, die ich auf diese Weise zusammentragen konnte, reichten aus, um mir genügend Fragen für ein Interview zu überlegen.

Ich nahm dabei an, dass das Gespräch eine, vielleicht zwei Stunden dauern würde. Und im übrigen vertraute ich darauf, dass sich der Rest von alleine ergeben würde. Gespräche - und so auch Interviews - entwickeln sich sicherlich von selbst weiter. Wenn man hingegen stur eine Frage nach der anderen von einem Blatt Papier abliest und die Antworten abhakt, kann es doch nur steif werden ...

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