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Gewohnheitsrecht

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

20.02.2008

„Wie machen Sie das denn sonst?", wollte ein Dozent aus dem Einführungskurs zur politischen Wissenschaft erfahren. Später sollte ich diese Frage noch öfter hören, wenn ich mit den Dozenten über meine Prüfungen sprach. Und ich werde sie garantiert auch weiterhin hören.

Nun, sonst? Damals bestand "sonst" erst aus einer einzigen Absprache mit den Lehrenden der Einführungsveranstaltung Buchwissenschaft. Mit diesen hatte ich mich schnell darauf geeinigt, dass sie die eigentlich schriftlich gestellten Aufgaben mündlich mit mir durchgehen würden. Dabei ist es bisher ohne Ausnahme geblieben, doch im Einzelfall kann das zu Schwierigkeiten führen, wovon ich in späteren Blogbeiträgen noch genauer erzählen werde.

Zunächst will ich den Blick auf die Unterschiede lenken, zu denen es je nach Dr. oder Prof. kommt. Manche gehen auf mich zu und kümmern sich um das Problem, wie beispielsweise der oben genannte Politologe. Jeder der vier Dozenten dieser Vorlesung hätte im Prinzip die Sache in die Hand nehmen können, die er so früh erkannt hat. Normalerweise gehe ich aber davon aus, dass die Initiative von mir ausgehen muss und umso mehr freute mich über das Engagement dieses Dozenten.

Andere - wie gesagt - spreche ich einmal darauf an und die Angelegenheit wird geregelt. So sollte es meiner Meinung nach ablaufen. Doch wieder andere muss ich mehrmals darauf hinweisen, dass es da noch etwas zu klären gibt; bis dann irgendwann endlich beschlossen wird, wie ich die Klausur nun eigentlich ablegen soll.

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