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Barrierefrei studieren

Ist weniger nicht vielleicht doch mehr?

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

05.06.2008

Problematisch nicht zu sehen, was der Dozent projiziert, ist es auch, wenn viele fremde Namen auftauchen. Nicht nur deutsche, die ich nicht kenne, sondern auch Namen wie zum Beispiel die griechischen in der Geschichte der Antike. Namen von Politikern oder von Städten, oder andere Fachbegriffe. Sie ausgesprochen zu hören, verrät mir nicht immer, wie man sie tatsächlich schreibt.

Während die Sehenden also nicht weiter darüber nachdenken müssen - sie können sie ja einfach abschreiben -, muss ich jedes Mal wieder Kommilitonen, die neben mir sitzen, bitten mir den Namen zu buchstabieren. Ich mache das nicht gerne, denn mir gefällt es auch nicht, wenn ich mich auf die Vorlesung konzentriere und dabei gestört werde. Außerdem halte ich damit auch mich selber auf, denn natürlich geht die Vorlesung nahtlos weiter.

Eine andere Möglichkeit, die mir in diesem Fall bleibt, besteht darin, die Namen, bei deren Schreibweise ich mir nicht sicher bin, in meiner Mitschrift mit einem Fragezeichen zu versehen. Um sie später im Internet nachzurecherchieren. Manche finde ich mit Hilfe einer Suchmaschine, andere nicht. Das ist eine Sache des Glücks; und natürlich auch eine, die mich nicht gerade wenig Zeit kostet. Deswegen frage ich mich auch immer wieder, warum ich mir das eigentlich antue. Und weiß doch gleichzeitig, dass ich nie damit aufhören werde, denn ich habe nun einmal - vielleicht leider - den Anspruch, dass mein Skript möglichst vollständig und fehlerfrei ist.

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