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Barrierefrei studieren?

Ein gutes, altes Hilfsmittel

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

08.08.2008

Noch schwieriger wird es bei Klausurfragen wie: Ordnen Sie den Begriffen aus Spalte A jeweils einen Begriff aus Spalte B zu. Oder: Bringen Sie die folgenden Ereignisse - insgesamt zwölf - in die richtige, chronologische Reihenfolge. Einfach war es auch nicht lateinische Datumsangaben in deutsche zu übertragen, da ich mir ständig nicht merken konnte, wie viele X oder I ich nun schon umgerechnet hatte. Und sie auf einem Schmierzettel wegzustreichen, geht ja nicht.

Geht nicht? Geht doch. Wieso ich erst nach der Erfahrung mit den Datumsangaben darauf gekommen bin, weiß ich allerdings auch nicht. Über meinen Computer und die Braillezeile habe ich ja bereits gesprochen. Neben diesen Hilfsmitteln gibt es noch eine Punktschrift-Schreibmaschine. Die funktioniert, grob gesagt, wie jede andere auch. Nur dass es eben nicht für jeden Buchstaben und für jedes Zeichen eine Taste gibt, sondern insgesamt nur neun. Je nach Tastenkombination werden die verschiedenen Buchstaben in dickes Papier gestanzt.

Zwar sind diese Blindenschrift-Schreibmaschinen sperrig, schwer und beim Benutzen eher laut, aber sie bieten mir die Gelegenheit z.B. Zuordnungsfragen abzuschreiben. Man könnte sagen, sie sind meine Möglichkeit zum Erstellen eines Schmierzettels. Und damit ist letztlich schon viel gewonnen.

Dieselben Möglichkeiten habe ich übrigens auch mit meiner Braillezeile. Denn sie gehört zu denen, die man auch dann, wenn sie gerade nicht an den Computer angeschlossen ist, als Notizgerät einsetzen kann.

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