interaktiv

Barrierefrei studieren?

Arbeitsplatz gesucht, aber nicht gefunden

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

05.09.2008

Es gibt noch eine zweite Frage, die diskutiert werden muss, nachdem eine Hilfskraft für mich genehmigt ist: Wo soll sie scannen? Ist es möglich, ihr in der Universität einen Arbeitsplatz einzurichten? Und falls ja, welches Institut soll ihn ihr zur Verfügung stellen? Welcher Lehrstuhl? Mittlerweile studiere ich drei Fächer, da kann so etwas kompliziert werden.

Die Lösung, die mir angeboten wurde, ist, wenn auch nachvollziehbar, so doch geradezu absurd: Meine Hilfskraft könnte ja jedes Semester an dem Institut untergebracht werden, für das es in den nächsten Wochen und Monaten am meisten zu tun gibt. Ich verstehe zwar, welcher Gedanke dahinter steckt. Aber weiter bringt mich das trotzdem nicht.

Denn wer sagt denn, dass, wenn ich in Geschichte acht Wochenstunden habe und in Politikwissenschaft nur vier, in Geschichte auch tatsächlich doppelt so viele Texte umgesetzt werden wie in Politik? Wie soll ich das denn abschätzen? Sicherlich, irgendwie würde es schon gehen. Aber leicht ist das nicht, zumal die Dozenten vor einem Seminar manchmal auch noch nicht sicher wissen, wie viel die Studenten im Rahmen dieses Seminars lesen sollen.

Als alles außer der Frage geklärt war, wo die Hilfskraft scannen soll, traf ich meine eigene Entscheidung. Denn im Gespräch zwischen den drei Instituten ging nichts vorwärts, aber das nächste Semester rückte schließlich näher. Und ich hatte bereits genug für sie zu tun. Also holte ich sie zu mir nach Hause.

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