interaktiv

Barrierefrei studieren?

Beide, eine oder keine?

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

02.12.2008

In der Schule hatte ich zwischen der neunten und elften Klasse Französischunterricht. Aber in der Kollegstufe kam dann leider kein Französisch-Grundkurs zustande. Und privat wandte ich die Sprache auch nirgendwo mehr an. So lernte ich zwar drei Jahre lang Französisch, sprach es danach aber vier Jahre nicht mehr. Ich dachte lediglich von Zeit zu Zeit darüber nach, meine Französischkenntnisse in einem der Sprachkurse aufzufrischen, die das Erlanger Sprachenzentrum den Studenten anbietet.

Dann verbrachte ich mit einem meiner besten Freunde, der ebenfalls blind ist, einen aufregenden Urlaub an der Costa del Sol. Die Spanier dort sprachen kein Englisch, sodass wir manchmal ziemlich unbeholfen zurück blieben. Was folgte, war der gemeinsame Besuch eines zehntägigen Spanisch-Intensivkurses im Sommer - den wir besser vor als nach dem Urlaub besucht hätten ...

Wir lernten und übten in diesem Kurs sehr viel, aber eben - wie das für einen Intensivkurs so üblich ist - auch sehr schnell. Deswegen überlegte ich mir anschließend, die Sprache noch einmal systematisch zu lernen. Und vor allem mit viel mehr Ruhe und Zeit! Doch wenn ich das wirklich tue, was wird dann aus dem geplanten Französisch-Sprachkurs? Beide zu belegen, das würde ich nicht schaffen. Ich musste mich also entscheiden. Leicht gefallen ist mir das nicht. Und vielleicht hätte ich es doch anders machen sollen. Aber jetzt lerne ich Spanisch!

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.