interaktiv

Barrierefrei studieren?

Das kommt mir Spanisch vor (Teil 1)

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

22.12.2008

Die erste und gleichzeitig letzte Spanischstunde bei dieser Dozentin war, gelinde gesagt, eine Katastrophe. Ich finde nicht die richtigen Worte, um zu beschreiben, wie zurückgewiesen ich mich danach fühlte. Und wie deutlich mir die Lehrerin durch ihr Verhalten einmal mehr demonstrierte, dass ich behindert und somit stets auf den guten Willen anderer angewiesen bin!

Versucht doch einmal, euch mit geschlossenen Augen in einen Kurs zu setzen und dem Unterricht zu folgen. Eine Tafelanschrift zu lesen, ist unmöglich. Man muss also nur durch Hören erkennen, wie Worte in einer fremden Sprache geschrieben werden. Die Spanisch-Dozentin war überzeugt, dass ich dazu in der Lage sein müsste. Und weil dies so ist, brauchte sie mir die Vokabeln auch nicht zu buchstabieren. Selbst dann nicht, wenn ich sie darum bat.

Überhaupt gab sie mir das Gefühl, dass sie sich keine Zeit nehmen wollte, sich meine Anliegen auch nur anzuhören. Als ich mich nach der Stunde darum bemühte, mit ihr ins Gespräch zu kommen, ließ sie sich nur widerstrebend darauf ein. Denn sie wollte nicht reden; nicht in diesem Moment und auch nicht irgendwann später.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.