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Barrierefrei studieren?

Ein Fall für vier

Nein, das Projekt „Sofalehne.de" ist kein Krimi. Obwohl man diesen Eindruck manchmal durchaus gewinnen kann. Beispielsweise immer dann, wenn wir gegen irgendwelche technischen Probleme anlaufen müssen. Solche Schwierigkeiten haben im vergangenen Semester nicht nur einmal dazu geführt, dass wir die Beiträge, die wir extra recherchiert und verfasst hatten, im Online-Magazin nicht freischalten konnten. So etwas ist natürlich ärgerlich. Aber aufgeben bedeutet, dass man schon verloren hat. Also kämpfen wir weiter und das nicht ohne Erfolg.

Wer wir sind? Das Team von Sofalehne.de, sozusagen die Redaktion. Schon vor eineinhalb Jahren habe ich mir zum ersten Mal überlegt, bei diesem Projekt mitzuarbeiten. Doch es gab immer so viel anderes zu tun. Am Ende, genauer vor einem halben Jahr, siegte dann aber die Neugierde. Ich wollte das buchwissenschaftliche Online-Magazin endlich kennen lernen. Zumal ich ja, wie gesagt, das Schreiben liebe.

Da bei Lehrveranstaltungen regelmäßig auf die Initiative hingewiesen wird, stellte ich mich darauf ein, mit einer großen Gruppe zusammenzuarbeiten. Umso größer war dann meine Überraschung, als zu unserem ersten Redaktionstreffen nur vier Leute kamen. Und dabei ist es bis heute geblieben. Wir treffen uns einmal pro Woche, um zu besprechen, was es zu besprechen gibt. Tja, schaut doch einfach einmal bei uns vorbei.

Autor: Daniela  |  Rubrik: studium  |  Feb 11, 2009
Autor: Daniela
Rubrik: studium
Feb 11, 2009

Barrierefrei studieren?

Man kann nicht alles haben

Studentische Initiativen gibt es ja jede Menge. Und das ist auch gut so! Bei uns in der Buchwissenschaft gibt es auch so eine Initiative, die sich „ProBuch" nennt. Wäre sicherlich interessant, dort mitzumachen. Nur fehlt mir von vorne bis hinten die Zeit dafür. Selbst mit meinem eigenen Kram werde ich nicht richtig fertig. Was sicherlich daran liegt, dass das schon viel zu viel Kram ist.

Ich studiere drei Fächer, und in denen belege ich nicht nur jeweils ein Seminar pro Semester, weil sich so viele Kursangebote interessant anhören. Nebenbei besuche ich Vorlesungen in der Christlichen Publizistik und sitze im Spanisch-Unterricht. Meiner Behinderung habe ich es zu verdanken, dass ich für die meisten Dinge ohnehin länger brauche. Und irgendwann will ich ja auch noch meine Freunde treffen oder Bücher schreiben.

Alles kein Problem?

Manchmal habe ich schon den Eindruck, dass ich zu viel von mir selbst fordere. Man kann eben nicht alles haben. Trotzdem will ich das. Und ich gebe auch nicht nach. So beteilige ich mich nun doch an einem Fachschafts-Projekt: an sofalehne.de, dem Online-Magazin der Buchwissenschaft. Hier geht es für mich unter anderem darum, mich in die Nutzung eines Content-Management-Systems einzuarbeiten. Weit bin ich damit noch nicht gekommen, wie mit so vielem anderen auch nicht. Doch die Arbeit in unserer kleinen, aber feinen Redaktion macht mir Spaß. Nicht zuletzt deswegen, weil ich hier tun kann, was ich sowieso am liebsten mache: Schreiben!

Autor: Daniela  |  Rubrik: studium  |  Feb 3, 2009
Autor: Daniela
Rubrik: studium
Feb 3, 2009

Barrierefrei studieren?

Eine Ausleihe ist nicht möglich

Besondere Bücher, die zum Beispiel sehr alt sind, sind in unserer Universität nur im Lesesaal der Hauptbibliothek erhältlich. Aber was macht ein Blinder im Lesesaal? Lesen kann er ja nicht, zumindest keine Schwarzschrift-Bücher. Folglich kann er dort mit den Büchern auch nicht arbeiten. Was tut er also, wenn er sie dennoch braucht?

Vor genau diesem Problem stand ich neulich. Für meine Hausarbeit in einem Proseminar zur mittelalterlichen Geschichte war ich auf der Suche nach einer ganz bestimmten Quelle. Und ich fand sie dann auch: in einem Buch aus dem Jahr 1784. Und außerdem nur im Lesesaal!

Das bedeutete nichts anderes, als dass mir der Band nicht ausgeliehen wurde. Natürlich hätte ich ihn am liebsten mit nach Hause genommen, um die Seiten einzuscannen. Ich sehe aber auch ein, dass die Bibliothek die wertvollen Bücher lieber bei sich behält. Und so freute ich mich über die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter, die mir die wenigen Seiten durch den Kopierer jagten. Es war also halb so schlimm, denn immerhin konnte eine Lösung gefunden werden.

Und natürlich ließ ich es mir bei der Gelegenheit als Buchwissenschaftlerin auch nicht entgehen, einmal so ein altes Buch in die Hand zu nehmen; es mir anzuschauen, wie die Sehenden sagen würden. So ein Buch zu ertasten - das ungewöhnliche Format, das wellige Papier - war doch sehr interessant.

Aber eine Frage ist ja nun noch offen geblieben. Nämlich die, was ein Blinder eigentlich im Lesesaal macht. Die Antwort ist ganz einfach: Nichts!

Autor: Daniela  |  Rubrik: studium  |  Jan 27, 2009
Autor: Daniela
Rubrik: studium
Jan 27, 2009