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Barrierefrei studieren?

Mit vielen kleinen Schritten (Teil 2)

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

20.02.2009

Der Zufall wollte es so, dass ich unerwartete Hilfe bekam: Mir begegnete eine Kommilitonin, die ich erst kürzlich in einem Seminar kennen gelernt hatte. Sie begrüßte mich - ansonsten hätte ich sie ja nicht bemerkt - und bot an, mich zu der gesuchten Teilbibliothek zu bringen. Dann begleitete sie mich sogar soweit, bis ich das Buch ausgeliehen hatte und führte mich danach auch noch zur U-Bahn-Station zurück. Dass sie sich die Zeit nahm, war für mich natürlich eine große Erleichterung.

Dankbar war ich ebenso für die Hilfe der Bibliotheksmitarbeiterin. Ich erkundigte mich bei ihr ohne große Hoffnung, ob es nicht möglich wäre, das Buch bei der Erlanger Hauptbibliothek abzugeben und von dort aus nach Nürnberg zurückschicken zu lassen. Da schlug sie vor, dass die Hauspost dies ausnahmsweise übernehmen könnte. Sie machte mir einen Briefumschlag mit der Anschrift der Teilbibliothek als Empfänger fertig und steckte das Buch hinein. Diesen Umschlag musste ich nun nur noch in Erlangen abgeben und zur Sicherheit noch per Mail oder Telefon Bescheid geben, dass das Buch auf dem Weg zurück war. Das war alles. Und das ist viel angenehmer, als erneut nach Nürnberg zu fahren und mich dort wieder durchfragen zu müssen.

Ich freute mich darüber, dass meinetwegen diese Ausnahme gemacht wurde. Und auch, dass ich unterwegs einer Kommilitonin begegnet bin. Das alles ist schließlich nicht die Regel.

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