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Barrierefrei studieren?

Das dritte Problem

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

01.02.2008

All die Bücher, die ich zur Vor- bzw. Nachbereitung oder für Referate und Hausarbeiten lese, muss ich, wie berichtet, vorher einscannen. Aber nicht nur das kostet mich Zeit, sondern vor allem auch das Laufen von Bibliothek zu Bibliothek. „Welches Buch suchen Sie? Nein, das gibt es bei uns nicht." - „Das ist leider schon entliehen." - „Ja, das haben wir hier, aber Sie dürfen es nicht mitnehmen." Ohne Zweifel das größte Problem!

Dass ein Buch nicht vorhanden oder bereits entliehen ist, trifft jeden. Aber wenn ich es nicht ausleihen darf, kann ich es folglich auch nicht einscannen und letztlich nicht lesen. Also muss ich einen Weg finden, die Bibliotheksmitarbeiter milde zu stimmen. Diese verstehen natürlich mein Argument, dass ich selbst nicht lesen kann; und wer hätte schon Zeit und Lust, mir seitenweise vorzulesen? Wenn ich aber versuche ihnen zu erklären, dass Kopien für mich eher ungünstig sind, wird es manchmal schon schwierig. Jede Kopie bedeutet eine zusätzliche Qualitätsverschlechterung und bedeutet, dass mein Scanner weniger erkennt oder anders gesagt, dass ich nach dem Scannen entsprechend länger mit einem Sehenden Korrektur lesen muss, bevor ich mich mit dem Inhalt auseinandersetzen kann. Aber nicht jeder Bibliotheksangestellter schafft es, das nachzuvollziehen. Oder aber es will nicht jeder von ihnen Verständnis dafür aufbringen, denn das würde bedeuten, am Ende vielleicht doch gegen die Vorschriften verstoßen und mir das Buch mit nach Hause geben zu müssen.

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