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Barrierefrei studieren?

Leider keine Campus-Uni

Autor:
Daniela

Rubrik:
studium

06.03.2009

Das Seminar in Mittelalterlicher Geschichte wurde sehr schön. Nicht nur inhaltlich, sondern auch, weil ich von allen Seiten Hilfe bekam. So erkundigte sich der Dozent, nachdem er mich vor der ersten Sitzung nach Hause geschickt hatte, bei den anderen Seminarteilnehmern, ob denn nicht jemand den gleichen Weg nehmen müsste wie ich. Und ich hatte Glück: Nicht nur auf dem Hinweg fand ich Begleitung, sondern auch auf dem Rückweg. Und das war weit mehr, als ich erwartet hatte.

Eine Kommilitonin saß nicht nur mit mir zusammen in diesem Seminar, sondern auch im Kurs davor. So konnten wir gemeinsam von A nach B fahren. Nach der Sitzung musste ich dann noch nach C, wo jeden Dienstag ein drittes Seminar auf dem Stundenplan stand. Und in diesem Fall durfte ich es mir sogar im Auto einer Kommilitonin bequem machen, die jede Woche extra einen Umweg fuhr, um mich dorthin zu bringen.

Trotzdem lernte ich zur Sicherheit auch diese Wege selbst. Da ich nicht sofort darüber informiert wurde, ob ich den Weg nun alleine finden musste oder nicht, stellte ich mich darauf ein, dass ich ihn innerhalb einer Woche zu beherrschen hatte. Also musste ich so schnell wie möglich jemanden finden, der ihn mir zeigte, was durchaus manchmal zu einem Problem werden kann. Und viel Zeit, mir den Weg mit allen seinen Ecken und Kanten einzuprägen, blieb mir ja auch nicht. Aber irgendwie gelang mir das dann doch. Und eigentlich bin ich an solche Schwierigkeiten inzwischen ja auch schon gewöhnt. Trotzdem wäre mir eine Campus-Uni natürlich lieber.

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