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Was tun nach dem Abi?

Tanz in den Mai — zwischen Geldscheinen und Partygläsern (Teil 2)

Die Feier kam also langsam aber sicher in Gang: Es schnellten immer mehr Hände in die Höhe  -die Gäste wollten etwas zu Trinken bestellen. Doch wie ich es bereits mit „weiblicher Intuition" vorausgesehen hatte, verlief der Abend leider nicht ganz so glatt, wie ich es mir erhofft hatte.

Das Ganze fing so an: Ein Gast hatte für seine Bestellung eine Summe unter zehn Euro zu bezahlen. Aus mir eher unerklärlichen Gründen wollte er dies mit einem Zweihunderteuroschein tun. Toll. Wirklich zu freundlich. Ich fühlte mich wie ein Opfer der „Versteckten Kamera". Mit einem leisen Seufzer machte ich mich daran, das passende Wechselgeld herauszukramen. Ich hatte gerade alles zusammengesucht, als mir sein Tischnachbar auf die Schulter klopfte: „Ach, weißt du was, wir machen das einfach so, dass du mir den Zweihunderter gibst und ich einfach gleich mit dem Geld hier meine Bestellung mitbezahle - ist vielleicht einfacher so." Er wedelte mit einigen Fünfzigerscheinchen. „Ja, natürlich", quetschte ich zähneknirschend (aber lächelnd!) hervor, denn wenn ich eins wusste, dann war es „Der Kunde ist König!"

Damit aber nicht genug - der Pechvogel hatte noch mehr für mich parat: Ein anderes Mal bewegte ich mich langsam mit einem total überfüllten Tablett durch die tanzende Menschenmenge und war heilfroh, als ich sicher und ohne etwas zu verschütten am richtigen Tisch ankam. „Jetzt kann dir nichts mehr passieren", dachte ich - tja, falsch gedacht ...

To be continued

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  May 8, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
May 8, 2009

Was tun nach dem Abi?

Tanz in den Mai: Zwischen Geldscheinen und Partygläsern (Teil 1)

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie froh ich war, mich Freitagmorgen einfach nur in mein Bett fallen lassen zu können. Es war etwa fünf Uhr in der Frühe und draußen zwitscherten bereits die ersten Vögel, als ich von meiner harten Arbeitsnacht nach Hause kam.

Eine Freundin hatte mich nämlich einige Wochen zuvor gefragt, ob ich nicht Lust hätte ,beim „Tanz in den Mai" als Kellnerin zu jobben. Klar hatte ich Lust! Das Leben ist schließlich dazu da, dass man immer mal wieder etwas Neues ausprobiert, und in meinem Fall gehörte das Kellnern definitiv zum Gebiet „Neuland".

Als ich dann kurz vor Einlass in voller Arbeitsmontur mit all den anderen Mädels und Jungs den Anweisungen unseres Chefs lauschte, hatte ich ehrlich gesagt schon ein wenig Bammel: Bestimmt würde der Pechvogel auf meiner Schulter sitzen. Aber ich war nicht die Einzige, die unter dem „Erstlingsdruck" stand - das beruhigte mich dann auch wieder.

Das Fest wurde eröffnet und die Gäste trudelten nach und nach in die große Halle. Alle wuselten wie orientierungslose Bienen umher, also stand anstatt Getränkebedienung zunächst „Navigationssystem" bei uns Kellnern auf dem Programm. Schließlich mussten sich die Gäste ja erst auf ihren Plätzen einfinden, bevor es so richtig losgehen konnte.

Es ging dann auch tatsächlich so richtig los - und wenn ich „so richtig" sage, dann meine ich auch „so richtig"... also seid gespannt, denn im zweiten Teil geht es „so richtig" los (leider mit Pechvogel)!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  May 6, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
May 6, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Like a Virgin" (Vol. 2)

Wie ich in meinem letzten Blog angekündigt habe, werde ich euch nun erklären, was ich gerade mit dem Song „Like a Virgin" verbinde:

Da ich mich ja sehr für ein BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Marketing interessiere, haben meine Freundin und ich uns in den Ferien dazu aufgerafft, uns ein weniger schlauer zu machen, was unsere Studienwahl betrifft. Ich nahm die ganze Sache aktiv in die Hand und schrieb den für das BWL-Studium zuständigen Professor an. Ich erkundigte mich, ob es denn möglich sei, einmal als Gasthörer in einer seiner Vorlesungen dabei zu sein. Er war sehr freundlich und hilfsbereit und schickte mir einen Wochenplan zu, auf dem die verschiedenen Vorlesungen mit Themen und genauen Daten aufgelistet waren. Außerdem wies er darauf hin, was speziell für mich von besonderem Interesse sein könnte und bot mir zudem einen (telefonischen) Beratungstermin an.

Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, wann ich denn vorbeikommen möchte. Wenn ich mir das alles so vorstelle, dann bekomme ich ehrlich gesagt JETZT schon Herzklopfen: Die Fachhochschule, an der ich dann vielleicht studieren werde, ist so riesig und lädt einen förmlich zum planlosen Verirren ein. Auch die Vorlesungsräume sind ganz anders als die bisher gewohnten Klassenräume.

Eines ist also sicher: Es wird alles (wortwörtlich) riesengroßes Neuland für mich sein - eben „Like a virgin, touched for the very first time..."

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 20, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Apr 20, 2009