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Was tun nach dem Abi?

"Drama, Baby, Drama!" (Teil 2)

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
orientieren

27.05.2009

An meinem 19. Geburtstag erhielt ich von meinen Freunden einen dicken Umschlag, auf dem eine Fotokamera abgebildet war. Ausgerollte Farbfilme und Filmdosen waren wie kleine Schlangen auf dem Papier angeklebt: Es sah wirklich toll aus und war beinahe zu schade, um es zu öffnen. Deshalb bemühte ich mich beim Auspacken, möglichst nichts zu beschädigen.

In diesem Umschlag war ein nicht minder kreatives Geschenk verborgen: Meine Freunde schenkten mir ein professionelles Foto-Shooting in Hamburg inklusive Make-up-Artist, Hair Stylist, Hotelaufenthalt und allem, was dazu gehört. Ich war wirklich sprachlos und freute mich wie ein kleines Honigkuchenpferd.

Letztes Wochenende ging es dann endlich los: Wir fuhren mit dem Zug nach Hamburg und legten vor dem dreistündigen Shoot noch eine kleine Mittagspause zur Stärkung ein. Als wir schließlich mit dem Taxi zum Set fuhren, war ich so aufgeregt, dass ich nicht mehr still sitzen konnte. Doch kaum stiegen wir aus, verflüchtigte sich die ganze Vorfreude - und das nicht nur bei mir: Unsere enttäuschten Blicke galten dem verstaubten und heruntergekommen Gebäude des vermeintlichen Fotografen. „Aus betriblichen Gründen geschlossen", so hieß es wörtlich auf einem lieblos an die Scheibe geklatschten Zettel. Was nun?

Wir telefonierten hin und her und beschwerten uns natürlich gehörig - und siehe da, man bot uns ein anderes Fotografenteam an. Ich sollte gleich vorbeikommen...

(Fortsetzung folgt)

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