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Was tun nach dem Abi?

"Hurra, hurra, Herr Vation ist endlich da?"

Wie ihr in meinem letzten Blog bereits lesen konntet, habe ich sehnsüchtig auf den Besuch von Herrn Moti Vation gewartet. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich kürzlich die Tür öffnete und Herr Vation mit Sack und Pack auf meiner Fußmatte stand.

Ganz entspannt bei Kaffee und Kuchen haben wir angefangen, uns durch die ganze Welt zu „blättern", denn am Dienstag erwartet mich meine letzte Abiprüfung in Erdkunde, und zwar mündlich. Ich habe mich für die Halbjahresthemen „Entwicklungsländer" und „Globalisierung" entschieden und da warten zwei exklusive Bücher darauf, gelesen zu werden.

Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass ich diese beiden Bücher wohl kaum vollständig „zerlesen" werde. Ich werde mir wahrscheinlich nur spezielle Seiten herauspicken, die meiner Ansicht nach die Sachverhalte, die auf meiner Lernliste stehen, treffend und knapp erläutern.

Ginge es allerdings nach Herrn Vation, so müsste ich wirklich jedes Kapitel genauestens durcharbeiten. Glücklicherweise ist er zu Gast in meinem Haus - die Regeln bestimme daher immer noch ich!

Mein Abi habe ich jetzt jedenfalls fest in der Tasche, es sei denn ich tauche aus irgendwelchen Gründen am Dienstag um halb zehn NICHT in der Schule auf. Ich werde natürlich alles daran setzen, dass mir auch kein surfendes Mammut den Weg zur Schule versperrt!

Aber, hey, ein Mammut habe ich schon lange nicht mehr gesehen und ein surfendes schon gar nicht...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 18, 2009
Autor: Jacqueline
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Jun 18, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Mein Name ist Vation, Moti Vation"

Seit geraumer Zeit hatte ich leider keinen Besuch mehr von dem netten Herrn Moti Vation. Dabei würde ich es wirklich sehr begrüßen, wenn Herr Vation demnächst mal wieder an meiner Tür klopfen würde, denn in knapp zwei Wochen habe ich meine mündliche Abiprüfung und dann war's das. Finito. School's over!

Nur leider kann ich mich nicht dazu aufraffen mit dem Lernen anzufangen. In den letzten Wochen haben Schüler sowie Lehrer die Schule einfach mal Schule bleiben lassen (also gebäudetechnisch) und nicht gerade das harte Programm vorgelegt. Wieso denn auch? Das Eigentliche ist ja eh schon zum größten Teil gelaufen. Jetzt muss ich mich nur noch einmal zusammenreißen, und dann kann ich wieder den Lockrufen des Sommers nachgehen und am Strand dösen, Freunde besuchen, um die Welt reisen und alles, was man eben so in stark verlängerten Sommerferien macht, bevor es dann mit dem Studieren weitergeht.

Oh - es klopft an der Tür...

So ein Mist! Es war nur Frau Schlechtes Gewissen. Sie lässt ausrichten, dass sie noch ein höchst interessantes Erdkundebuch über Entwicklungsländer für mich hat. Irgendwie kann ich ihr das nicht so recht abkaufen.

Ein Freund von mir hat sich schon Lernzettel angefertigt. Das gibt mir wirklich zu denken, denn normalerweise bin ich diejenige, die (von uns beiden) als erste mit dem Lernen beginnt ...

Naja, ich glaub, ich stell mich besser direkt vor die Tür und halte Ausschau, damit mir Herr Vation auf keinen Fall durch die Lappen geht!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 9, 2009
Autor: Jacqueline
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Jun 9, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Drama, Baby, Drama!" (Teil 3)

Gesagt, getan: Wir machten uns nach der „alten" Fotografenenttäuschung auf den Weg zum „neuen" Fotografen. Er empfing uns sehr herzlich und erzählte uns, dass das Unternehmen, vor dessen maroder Tür wir gestanden hatten, bereits seit vielen Wochen insolvent sei. Wie gut, dass man uns das so rechtzeitig gesagt hatte! Naja, wenigstens hatten wir ja einen Ausweichtermin bekommen. Im Nachhinein bin ich eigentlich auch ganz froh, dass es so gekommen ist, denn hier am Set sah alles um einiges professioneller aus, als in der Ranzbude zuvor - Glück im Unglück!

Dann ging es auch schon los: Ich wurde etwa eine Stunde lang von einer Profivisagistin geschminkt und gestylt, und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen: So hatte ich mich noch nie gesehen. Und vor allem hatte ich mich auch noch nie so verrenkt, wie ich es die kommenden knapp drei Stunden tun würde.

Ich probierte viele verschiedene Posen mit den unterschiedlichsten Belichtungen, Sets und Outfits - sogar eine Windmaschine kam zum Einsatz!

Am Ende war es unglaublich schwer, aus den über zweihundert Fotos seine Lieblingsbilder auszuwählen. Mein absoluter Favorit ist ein Porträtfoto, auf dem ich im Abiballkleid und Pelzmütze posiere. Dieses Foto bekomme ich in den nächsten Tagen per Post als „Glamourbild" zugeschickt.

Mein Fazit: Fotomodel sein ist ein Heidenspaß, aber auch ungemein anstrengend - mein Rücken nahm mir das viele angespannte und größtenteils unbequeme Posen noch längere Zeit übel, aber man weiß ja: Wer schön sein will, muss leiden!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 3, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Jun 3, 2009