interaktiv

Was tun nach dem Abi?

"Drama, Baby, Drama!" (Teil 3)

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
orientieren

03.06.2009

Gesagt, getan: Wir machten uns nach der „alten" Fotografenenttäuschung auf den Weg zum „neuen" Fotografen. Er empfing uns sehr herzlich und erzählte uns, dass das Unternehmen, vor dessen maroder Tür wir gestanden hatten, bereits seit vielen Wochen insolvent sei. Wie gut, dass man uns das so rechtzeitig gesagt hatte! Naja, wenigstens hatten wir ja einen Ausweichtermin bekommen. Im Nachhinein bin ich eigentlich auch ganz froh, dass es so gekommen ist, denn hier am Set sah alles um einiges professioneller aus, als in der Ranzbude zuvor - Glück im Unglück!

Dann ging es auch schon los: Ich wurde etwa eine Stunde lang von einer Profivisagistin geschminkt und gestylt, und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen: So hatte ich mich noch nie gesehen. Und vor allem hatte ich mich auch noch nie so verrenkt, wie ich es die kommenden knapp drei Stunden tun würde.

Ich probierte viele verschiedene Posen mit den unterschiedlichsten Belichtungen, Sets und Outfits - sogar eine Windmaschine kam zum Einsatz!

Am Ende war es unglaublich schwer, aus den über zweihundert Fotos seine Lieblingsbilder auszuwählen. Mein absoluter Favorit ist ein Porträtfoto, auf dem ich im Abiballkleid und Pelzmütze posiere. Dieses Foto bekomme ich in den nächsten Tagen per Post als „Glamourbild" zugeschickt.

Mein Fazit: Fotomodel sein ist ein Heidenspaß, aber auch ungemein anstrengend - mein Rücken nahm mir das viele angespannte und größtenteils unbequeme Posen noch längere Zeit übel, aber man weiß ja: Wer schön sein will, muss leiden!

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