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Was tun nach dem Abi?

Abitur schafft Meisterköche?!

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
orientieren

21.07.2009

Seitdem ich (endlich) aus der stressigen Lernphase heraus bin und mein Abi habe, bin ich mittags viel öfter zu Hause als sonst. Dies führt dazu, dass ich meine Mutter immer häufiger sanft beiseite schiebe und mich selbst hinter den Herd stelle, um den Kochlöffel zu schwingen.

Ich habe nun so ziemlich jede Küchenspezialität mindestens einmal durch: von A wie asiatisch bis Z wie Zanderfilet. Natürlich ging nicht immer alles so glatt, wie ich es geplant hatte. Aber meine Familie und Freunde - meine bekochten „Versuchskaninchen" - scheuen keine Kritik und helfen mir auf diese Weise, mich zu verbessern.

Wenn ich koche (oder backe), dann passiert es mir eigentlich ständig, dass ich mich NICHT an das Rezept halte. Man kann schon fast sagen: Ich hasse es, streng nach den vorgegeben „Regeln" zu kochen oder zu backen. Das sollte kein metaphorischer Ausdruck dafür sein, dass ich auch sonst im Alltag eine „Regelbrecherin" bin. Ganz im Gegenteil. Meine kulinarische Freiheit wird lediglich durch meine kreative Ader angetrieben. So kann ich das Rezept durch meine zufällige Experimentierfreudigkeit auch verbessern beziehungsweise verfeinern.

Das habe ich wohl von meiner Oma, denn jedes Mal, wenn ich ihr von meiner neuesten Rezeptkreation berichte oder sie eine meiner „Neuentwürfe" probiert, stellt sie stets mit einem Lachen fest, dass sie auch immer so „herum probiert".

Tja, meine Oma ist eine Meisterköchin und wer weiß, vielleicht wird aus mir ja auch noch eine?

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