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Was tun nach dem Abi?

Barbie als Primaballerina

Könnt ihr euch noch an euren allerersten Berufswunsch erinnern? Ich hatte meinen in der Kindergartenzeit und sehe es noch vor mir, als wäre es erst gestern gewesen: Ich war noch ein recht kleiner Spross und hatte gerade eine meiner ersten Ballettstunden hinter mir. An diesem Tag hatten wir für ein Foto in Spitzenschuhen an der Ballettstange vor dem Spiegel posieren dürfen - das Foto sieht wirklich zum Schreien komisch aus: Um einiges kleiner als die Ballettstange versuche ich mich mit einem angestrengten Lächeln in den viel zu großen Schühchen einigermaßen grazil aufrecht zu halten.

Schon damals hatte ich ein ziemlich ausgeprägtes Ehrgeizempfinden und wusste genau, was ich wollte: Kaum war ich nach Ende der Ballettstunde zu Hause angekommen, zog ich mir deshalb auch gleich wieder mein Ballettdress an und legte meine heißgeliebte „Barbie als Primaballerina"-Kassette in den Rekorder. Die Musik ertönte und ich stellte mir vor, wie Barbie nun auf der großen Bühne zu tanzen. Und so tänzelte ich wichtigtuerisch durch mein Zimmer, denn eines stand fest: Wenn ich später einmal groß bin, dann werde ich Primaballerina!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Oct 20, 2008
Autor: Jacqueline
Rubrik: auszeit nach dem abi
Oct 20, 2008

Was tun nach dem Abi?

Der "Was ich werde, wenn ich groß bin"-Sager

Tausend verrückte Ideen und fantasievolle Berufswünsche - als Kind hat man sich einfach alles Mögliche vorgestellt: „Wie viele Treppenstufen muss ich wohl gehen, bis ich die Wolken berühren kann? Wie würden die Kinder von Ernie und Bert aussehen? Wie sieht es hinter meiner Schrankwand im Schlaraffenland aus?"

Nicht, dass es heute anders wäre: Die Fantasie begleitet uns auf Schritt und Tritt, nur stellen wir uns heute völlig andere Dinge vor: „Was wird mein Freund wohl sagen, wenn ich ihn mit meinem neuen Auto abhole?" oder „Wie würde ich mich in meinem Traumberuf als Modedesignerin schlagen?"

Aber wie geht das eigentlich mit dem Beruf? Wie wird man Feuerwehrmann, Musiklehrerin, Floristin, Archäologe oder Arzt? Diese Frage war damals bei mir im Kindergarten ein heißdiskutiertes Gesprächsthema.

Ich stellte mir das ganze früher so vor: Kurz bevor man das Licht der Welt erblickt, muss man durch den „Was ich werde, wenn ich groß bin"-Sager gehen. In dieser Maschine werden dir dann zigtausend („zehnmilliontausendhunderteinsbilliarden") Fragen gestellt: Welche Freunde man später einmal gerne haben möchte, wo man am liebsten wohnen würde, welche Sprache man sprechen möchte, wen man gerne einmal heiraten würde und natürlich was man beruflich machen möchte, wenn man groß ist. Und all die Dinge, die man als Antwort gibt, werden sich im Laufe des Lebens erfüllen - davon war ich damals fest überzeugt!

Tja, und heute bin ich wirklich sehr gespannt, wohin mich mein Lebensweg so führen wird...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 14, 2008
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Oct 14, 2008

Berufswahl

Abi mache ich ... und dann?

Die Sonne scheint, knappe 30 Grad im Schatten. Drei junge Herren in der 12. Klasse schleppen sich in der drückenden Hitze zur U-Bahn und ich bin mittendrin.

Das Gespräch plätschert von belanglos zu langweilig, bis ich einfach mal die unschuldige Frage stelle: „Sagt mal, was wollt ihr eigentlich nach dem Abi machen?"

Stille.

Meine Freunde sagen erstmal nichts mehr.

Dann sagt der eine mit gefurchter Stirn: „Na ja, wahrscheinlich nicht studieren, hab' einfach keinen Bock und will lieber Kohle bekommen."

Der Andere bleibt stehen und schaut den Ersten verständnislos an. „Wie ,keinen Bock'? Du weißt schon, dass man erst nach dem Abi richtig fett abkassieren kann, ne?"

Nun bleibt auch der Erste stehen und stemmt die Hände in die Hüfte.

„Ja, aber ich habe dann schon 13 Jahre gebüffelt und bin einfach zu faul noch mal jahrelang zu pauken!"

„Hä? Was sagst du da? ,Zu faul'? Was ist das denn für eine Erklärung? Das ist doch echt verblödet..."

„Verblödet? Jetzt hör mir mal zu...."

Die Diskussion wird hitziger und ich stehe ein bisschen verlegen zwischen den beiden. So etwas hatte ich mit der Frage nicht beabsichtigt. Mit ein paar Bemerkungen wie „Unser Zug fährt bald", hoffe ich das Thema zu wechseln, aber der Streit verlegt sich nur von der Straße in die U-Bahn. Schließlich trennen sich die zwei Streithähne ohne Ergebnis, keiner will den anderen verstehen.

Das weckt in mir das Interesse was es denn sonst noch für Stimmen zu dem Thema gibt....mhm...da höre ich mich wohl noch einmal ein bisschen um.

Autor: Kim  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 2, 2007
Autor: Kim
Rubrik: orientieren
Oct 2, 2007

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