interaktiv

Was tun nach dem Abi?

Vegetarisch, Vegan, Victory

Autor:
Manuel

Rubrik:
auszeit nach dem abi

21.04.2011

Wir essen alle. Mehrmals täglich. Du bist, was du isst. Jeder hat hunger. Was läge also näher, als mal genauer darüber nachzudenken, was man isst. Wo das Essen eigentlich herkommt. Und wer, wenn nicht die EU, sollte das unterstützen? Wir waren also im „RED“ in Heidelberg, einem ökologisch vegetarischen Restaurant. Und ich habe das Fleisch wirklich nicht vermisst. So viele internationale Gerichte, die einer Geschmacksprobe würdig sind. Und das hat dann auch unsere Kommissionsarbeit beflügelt, ein schlechtes Gewissen wegen nicht leer gegessener Teller verbreitet und Verständnis für Tierfreunde oder gar Veganer geschaffen.

Wenn wir Kaffe, Reis oder Soja importieren, sollten wir darauf achten, dass nicht nur wir durch einen niedrigen Preis profitieren, sondern auch die Natur in den produzierenden Ländern nicht zerstört wird. Diese externalisierten Kosten spiegeln sich aber nicht in unserem Preis wieder. Die WTO (World Trade Organization) erlaubt aber nicht, dass wir Produkte wegen ihrer Produktionsart oder deren Auswirkungen vom Markt ausschließen. Eine andere Möglichkeit wären Climate Partnerships – und dort liegt auch ein großes Potential an Jobmöglichkeiten. Für europäische Unternehmer, Treuhändler, Zertifizierer, Naturschützer, Ressourcenmanager, Lehrer, Produzenten, Entwicklungshelfer, Ernährungsberater, Verbraucherschützer und so weiter. Also vielleicht hat das jetzt manchem Appetit gemacht, daran mitzuwirken.

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