interaktiv

Was tun nach dem Abi?

Ein Sprung ins kalte Wasser der Schweiz

Autor:
Manuel

Rubrik:
orientieren

17.05.2011

Da war ich schon ein paar Mal mit dem Zug in der Schweiz unterwegs, doch erst jetzt, bei meiner Fahrt nach Rorschach, fiel mir auf, wie groß doch die kulturellen Unterschiede zu Deutschland sind.

In der Schweiz heißt es z.B. „Halt anfordern“, wenn man bei einer Haltestelle aussteigen will, statt des „Stop“-Knopfes in den meisten deutschen Bussen. Außerdem wird freundlich darauf hingewiesen, dass dies ein rauchfreier Zug ist: „Dies ist kein Lungenzug“. Das würde ich doch bei der Deutschen Bahn nie lesen, oder?

Präzise, klare Worte. Und dann wäre da noch der Ruf der Schweizer Unis. Ein hoher Anteil an Auslandsstudenten, sehr gute Ausstattung und überschaubare Größen machen die Hochschulen attraktiv. Natürlich kostet das Leben zwischen Käse und Schoki auch einiges. An der Uni St. Gallen etwa wird einem vorgerechnet, mit monatlich 1.600 Euro an Ausgaben zu rechnen, denn schon die Studienkosten belaufen sich auf 180 Euro pro Monat. Die Mietkosten liegen etwa bei 500 Euro. Mein ehemaliger Klassenkamerad, der dort studiert, hat schon gescherzt, er ernährt sich nur noch von Reis, um Geld zu sparen. Viel Zeit muss er natürlich auch investieren. Aber zumindest das Französisch lernen blieb ihm im deutschsprachigen Teil der Schweiz erspart.

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